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Peru – 100. Jahrestag Entdeckung Machu Picchu

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mapiFast 100 Jahre sind seit der offiziellen Entdeckung Machu Picchus vergangen. Die Auffindung dieser bedeutenden archäologischen Stätte durch Hiram Bingham in den peruanischen Anden über dem Urubambatal feiert 2011 seinen 100sten Jahrestag. 100 Jahre in denen wichtige Fundstücke dieser Entdeckung noch immer verstreut über den Erdball zu finden sind.

Machu Picchu spiegelt einen kulturellen Reichtum wider, der die Menschheit verzaubert. Während einer Perureise fesselt den Besucher nicht nur die geographische Lage, sondern vor allem das architektonische Wunderwerk selbst, welches die Inka auf ihrer heiligen Erde „Pachamama“ errichteten. Noch heute ziehen ihre apus (Berggottheiten) und dioses (Götter) Scharen von Besuchern in ihren Bann und vermitteln eine geheimnisvolle Stimmung.

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Dieses beeindruckende Bauwerk der Welt hätte noch einiges mehr zu bieten, wenn die gefundenen Schätze der Bingham-Ausgrabungen nicht zu Bildungszwecken in der Yale-Universität aufbewahrt werden würden. So ist es unzähligen Besuchern verwährt, diese mehr als 5.000 Stücke kulturhistorischen Erbes an ihrem ursprünglichen Fundort, Machu Picchu selbst, zu erleben.

Zum 100-jährigen Jubiläum fordert nun der peruanische Präsident Alan Garcia die Rückgabe der Fundstücke mittels einer nationalen und internationalen Kampagne. In den USA lebende Landsmänner machten beispielsweise bereits mit ihrer Teilnahme am New York Marathon auf eben diese Kampagne aufmerksam und präsentierten sich zu Tausenden in T-Shirts mit der Aufschrift „Yale, gebt die Fundstücke von Machu Picchu zurück“. Die Peruaner hoffen, sich mit derlei Aktionen Gehör zu verschaffen, um nach fast 100 Jahren das Vermächtnis ihrer Ahnen zurückzuerlangen.

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(von Life4Sports)

Doch trotz dieser fehlenden Fundstücke, bleibt der Besuch Machu Picchus ein spannendes und unvergessliches Erlebnis. So wurden bei ersten Ausgrabungen über 50 Grabstätten mit mehr als 100 Skeletten gefunden. Auch das bis auf den heutigen Tag noch voll funktionsfähige Wasserversorgungssystem zeigt deutlich, dass die in 2.360 Metern Höhe gelegene Ruinenstadt einst vielen Bewohnern Schutz gewährte. Forscher vermuten, dass dieses sagenumwobene Inkabauwerk, das auf einem Bergrücken zwischen zwei Gipfeln inmitten der peruanischen Andenkette ruht, bis zu 1.000 Bewohner zählte.

Die Ruinenstadt ist ein fesselnder Ort mit einer mystischen Atmosphäre, die jedermann die kulturelle Bedeutung spüren lässt. Machu Picchu ist, nicht zuletzt aus diesem Grund, eines der neuen sieben Weltwunder.

Haben Sie bereits Machu Picchu besichtigt oder ist dies noch ein lang gehegter Wunsch von Ihnen? Unterstützen Sie die Kampagne von Präsident Garcia oder sollten die Fundstücke weiterhin in den USA bleiben? Was ist Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie uns!

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13 Antworten auf “Peru – 100. Jahrestag Entdeckung Machu Picchu”

  1. Vera Oelmann sagt:

    Die Fundstücke sind Eigentum des Landes Peru und es ist an der Zeit, dass sie endlich wieder dort hin zurück kommen, wo sie hingehören.

  2. Maria sagt:

    Ich kann mich Frau Oelmann nur anschließen!

  3. Andrea sagt:

    Es ist eine Unverschämtheit, dass die Amerikaner die peruanischen Besitztümer nicht herausgeben!

  4. Kristina sagt:

    Hallo Vera, hallo Maria, hallo Andrea!

    vielen Dank für eure Beiträge!

    Denkt ihr die USA werden die Fundstücke an Peru abgeben? Habt ihr vielleicht Ideen welche Aktionen man noch verantstalten könnte, wie z.B. die T-Shirts beim New York Marathon?

    Viele Grüße,
    Kristina

  5. Alexander Götz sagt:

    Es sollte ergänzt werden, dass es einen Vertrag zwischen Bingham (bzw. der Yale University) und der peruanischen Regierung gibt, der es Bingham damals erlaubte, die Fundstücke für einen begrenzten Zeitraum (so viel ich weiß 18 Monate) in die USA mitzunehmen. Anschließend sollten die Stücke wieder zurückgebracht werden. Dieser gültige Vertrag wird seitens der USA nun seit bald 100 Jahren ignoriert!
    Also was kann man tun? Vielleicht tausende Kopien dieses Vertrages machen, an die Besucher Machu Picchus (insb. die US-Bürger) verteilen, an Obama und diverse Verantwortliche in den USA schicken, Druck machen, damit sich etwas bewegt!

  6. Alexander Götz sagt:

    Hab gerade gelesen, die Yale University soll sich nach harten Verhandlungen bereit erklärt haben, Anfang 2011 ca. 4000 Artefakte an Peru zurückzugeben! Warten wir´s ab. Vielleicht gibt es in diesem Fall ja doch Gerechtigkeit! Das wäre innerhalb kurzer Zeit die zweite Glücksnachricht für Peru (nach dem Nobelpreis für Vargas Llosa)!
    Ich freu mich darauf, hoffentlich bald – vielleicht schon in 2012 – meinen Kindern dann nicht nur das Weltwunder Machu Picchu zeigen zu können, sondern auch ein wunderbares Museum in situ!

  7. Kristina sagt:

    Hallo Alexander,

    vielen Dank für deine Beiträge! Ja, die Universität Yale will die Stücke zurückgeben, dies freut uns sehr.

    Vielleicht lag es ja an der Marathon-Aktion mit den T-Shirts?! In jedem Fall ein positives Ergebnis! 🙂

    Viele Grüße aus Medellin, Kolumbien
    Kristina

  8. Kristina sagt:

    Natürlich gehören die Fundstücke nach Peru! Aber ist ja überall dasselbe Drama … Ich war 1999 da, schon der Inka-Trail ist beeindruckend, und dann erlebten wir MP im strahl. Sonnenschein, wunderschön!!!

  9. Arnold sagt:

    Ja, ich als Fan der peruanischen Kultur, bin auch der Meinung, dass die Fundstücke Peru gehören.
    Also, Amerika rückt euere Sachen raus, die euch nicht gehören.

    Mfg Nold

  10. Belinda sagt:

    Die Fundstücke gehören nach Peru, ich finde es nicht richtig, dass, wer auch immer, sich an diesen Schätzen bereichert! Meine Reise durch Peru wird für mich unvergesslich bleiben!
    Lg Belinda

  11. Peter Birchler sagt:

    Wir finden es unfair das ihr es nicht zurueck gipt
    Gipt es zurueck.

  12. Eugen Birchler sagt:

    es ist unfair!

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare

Der Autor:

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