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Gericht des Monats: kolumbianische Cazuela

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Die „Cazuela de Mariscos“ (Meeresfrüchte-Kasserolle) gilt als das Juwel der karibischen Speisen. Viele sagen ihr wundersame Wirkungen nach, aber das passiert an der kolumbianischen Karibik schnell. 😉 Ein Wunder ist aber vielleicht schon, dass viele Menschen, die Fisch oder Suppen eigentlich gar nicht so mögen, nach einem Teller Cazuela sagen: „Ist das lecker!“.

Die Cazuela, so kennt sie hier jeder, ist eine Mischung aus spanischer und afrikanischer Küche.

Für 6 Personen benötigen wir:

2,5 l Wasser
200 g Karotten (gerieben)
2 Stangensellerie (feingehackt)
750 g Tomatenmark
250 ml Creme Fraiche oder 250 ml süße Sahne (Geschmacksache 😉 )
250 ml Weißwein oder trockenen Sherry (auch Geschmacksache)
2 große, reife Tomaten
1 große Gemüsezwiebel
30 g Butter
Salz
Schwarzer Pfeffer

An Meeresfrüchten kann so ziemlich alles rein, was aus der See kommt. Frische ist hier das Hauptkriterium. Ich kann aus deutschen Läden empfehlen:

750 g Riesengarnelen
1 kg Venusmuscheln
500 g Tintenfische in Streifen geschnitten
750 g Dorade oder Kabeljau

Zubereitung:

Die Venusmuscheln in 250 ml Wasser fünf Minuten lang kochen. Danach wird der Sud durch einen Haarsieb gegeben und aufgehoben, die Muscheln auslösen.

Riesengarnelen im restlichen kochenden Wasser vier Minuten garen, herausnehmen und schälen. Die Schale wird fein püriert und in die Suppe gegeben.

In dieser Suppe werden die Karotten, der Stangensellerie und die Tintenfische nun 15 Minuten geköchelt.

Tomaten und Gemüsezwiebel klein schneiden und in der heißen Butter anbraten. 5 Minuten abdecken und weiterköcheln lassen. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Fertig ist der Hogao, die beliebte Tomaten-Zwiebel-Mischung, die zu vielen Speisen als Beilage gereicht wird.

Nun die Dorade (Kabeljau) und die Riesengarnelen in den Hogao geben und fünf Minuten darin köcheln. Tomatenmark, Muschelsud und Gemüsesuppe dazu geben und abschmecken. Zwei Minuten kochen lassen dann den Wein zugießen und eine weitere Minute aufkochen.

Zum Schluss die Creme Fraiche oder Sahne unterziehen und servieren. Dafür sind Tonkasserollen die stilechte Wahl.

An der kolumbianischen Karibik wird oft Kokosreis dazu gereicht. Dafür wird der Reis in Kokosmilch statt in Wasser gekocht und erhält so einen süßlichen Geschmack. Ansonsten ist Weiß- oder Toastbrot ein guter Begleiter.

Da Wein in Kolumbien nicht weit verbreitet und relativ teuer ist, trinken die Menschen meist einen frischen Saft zu dieser Speise. Der Saft sollte säuerlich sein. Aus den in Deutschland erhältlichen empfehle ich einen Maracuja- oder einen Orangensaft.

So und wenn ihr nun etwas Salsa, Vallenato oder gar Cumbia auflegen könnt, habt ihr fast die richtige musikalische Untermalung zur Cazuela – fast, weil noch das Rauschen des Meers und die frische Brise der Abenddämmerung auf der Stadtmauer Cartagenas fehlen.

Ich freue mich also darauf, Euch mal in Cartagena alle dies Zutaten servieren zu können. Bis dahin herzliche Grüße aus Kolumbien und einen guten Appetit – buen provecho!

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Der Autor:

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