Südamerika Reisen mit viventura
030 6167558-0

wochentags 9-22 Uhr
Sprechen Sie mit einem Spezialisten

Peru: Hast du es nicht kleiner?

0 Flares 0 Flares ×

Es fängt früh morgens an. Vor dem Haus wartet schon das Taxi. Ich krame in meinen Hosentaschen und finde einen 10-Soles Schein. „Entschuldigung, Señorita, aber ich habe kein Wechselgeld“, sagt mir der Taxifahrer.

Na super. Was nun?

Egal, ob in der Wäscherei, im Restaurant oder im Tante-Emma-Laden um die Ecke. Fast überall in Südamerika lösen Geldscheine Panik aus – und je größter die Zahl auf dem Schein desto verzweifelter der Gesichtsausdruck.

Da wir wissen, dass ihr alle gerne nach Südamerika fahren wollt, lassen wir euch natürlich nicht vor dem Taxi im Regen stehen. Hier unser kleiner Leitfaden für große Scheine… vier Tipps wie ihr euch mit Geldscheinen aus der Affäre ziehen könnt findet ihr hier…

Hier geht’s weiter

1. Die Leih-Methode

Diese Methode könnt ihr besonders gut auf Märkten anwenden. Der Anfang ist wie gehabt: Du suchst nach Kleingeld, findest aber nur einen Geldschein, um die Rechnung zu begleichen. Der Händler antwortet mit einem gequälten Gesichtsausdruck. Hier heißt es erstmal Warten. Denn oft nimmt der Händler den Schein dann doch entgegen und hastet von einem Marktstand zum nächsten, um sich das Wechselgeld zusammenzuborgen. Diese Methode ist ein wenig zeitaufwändig, da die anderen Markthändler sich natürlich ebenfalls nur ungern von ihrem Kleingeld trennen. In den meisten Fällen bekommt der Händler jedoch nach einiger Zeit das passende Wechselgeld zusammen, so dass es nicht zu weiteren Komplikationen kommt. Diese Methode fordert nicht nur die Geduld des Kunden, sondern auch die Überredungskunst des Händlers gegenüber anderen Händlern.

2. Die Rabatt-Methode

Bei dieser Methode kommt es sehr darauf an, ob der Händler dich sympathisch findet. Darum ist sie auch zu einem großen Teil von der Tagesform des Händlers abhängig. Anwenden könnt ihr diese Vorgehensweise vor allem in Taxis und kleinen familiären Läden. Ihr habt zwar Kleingeld, es reicht aber nur fast. Daher zückt ihr einen Geldschein. Der Händler schaut nur, nimmt aber den Schein nicht. Nachdem ihr noch einmal versichert, dass ihr wirklich nicht genügend Kleingeld dabei habt, folgt eine unangenehme Zeit des Schweigens und des Augenkontakts. Sollte der Händler mit euch dann Mitleid oder generell einen guten Tag haben, so wird er den Preis zu euren Gunsten senken und sich mit dem geringeren Kleingeldbetrag zufrieden geben.

3. Die Anschreib-Methode

Wer beim Laden um die Ecke einkauft und Stammkunde ist, der kann auch die Anschreib-Methode versuchen. Wird also der Schein mal wieder nicht akzeptiert, dann lasst ihr eben die Kleinbeträge so lange anschreiben, bis daraus ein großer Betrag geworden ist. Groß genug, dass ihr mit einem Schein bezahlen könnt. Alternativ könnt ihr auch eine Teilsumme mit Kleingeld bezahlen, um zu zeigen, dass der gute Wille wirklich da ist. Den Rest begleicht ihr dann mit dem nächsten Einkauf.

4. Die Risiko-Methode

Manchmal kommt es auch vor, dass der Händler alles auf eine Karte setzt. Habt ihr also nur einen Geldschein, so kann es tatsächlich vorkommen, dass auch nach längerer Diskussion weder die Leih- noch die Rabatt- oder Anschreibemethode funktioniert. Der Händler besteht also darauf, dass er kein Wechselgeld hat und auch kein’s auftreiben kann. Natürlich geht der Händler dann ein großes Risiko ein, denn er verlässt sich darauf, dass der Kunde gelogen hat und in Wirklichkeit doch noch Kleingeld in der Tasche findet. Das ist natürlich durchaus möglich und manchmal funktioniert das dann so. In so einer Situation habt ihr (da ihr natürlich nicht gelogen habt!) aber nur zwei Möglichkeiten: Entweder ihr verzichtet auf den Kauf und verlasst den Laden. In diesem Fall würde der Händler leer ausgehen. Oder, und darauf spekuliert der Händler, ihr bezahlt mit eurem Schein und verzichtet auf das Wechselgeld. Es ist eure Entscheidung, was ihr lieber wollt. Aber Vorsicht: Es lohnt sich trotzdem auch in dem Fall einfach mal die Nerven zu bewahren und ein paar Schritte auf die Tür zuzugehen. Viele Händler schwenken dann doch noch schnell auf eine der anderen Methoden um. Schließlich könnt ihr ja später zurückkommen, der Händler nicht.

Wenn ihr also nach Südamerika reist, rate ich euch, immer genügend Kleingeld oder eben unsere kleine Liste bei euch zu haben.

Share Button

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare

Der Autor:

Viventura Reisen

viventura
viventura ist dein Spezialist für Rundreisen in Südamerika und bietet innovative Abenteuerreisen zu einem top Preis-Leistungs-Verhältnis. Dank einem Direktvertrieb und den exklusiven Büros vor ... weiterlesen

Folgen Sie uns!

Suche

Unsere bestbewertete Reise:

Peru Ecuador Galapagos

Tweets von @viventura_de

viExplorer

Peru Bolivien Chile

24 Tage, inkl. Flüge
3 Länder, Machu Picchu & Salzwüste
  • 3 Metropolen: Lima, La Paz, Santiago
  • Auf Inkapfaden nach Machu Picchu
  • Übernachtung bei Bauern am Titicacasee
  • Uyuni: Die größte Salzwüste der Erde

ab 4099 EUR