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Argentinien: Salta und Jujuy – Schönheiten im Norden

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Unter den Bildern die Europäer im Kopf haben wenn sie an Lateinamerika denken ist sicher einer der häufigsten derjenige der Hazienda altspanischer Prägung. Je nach Vorstellung mit Weingut oder Rinderhaltung, wo Gutsherren und Arbeiter sich das Leben mit Gitarren, großzügigen Barbecues und Wein verschönern. Dieses zugegeben etwas klischeehafte Bild assoziiert man üblicherweise mit Mexiko, aber man findet es auch fast genau so Wirklichkeit geworden in den argentinischen Provinzen Salta und Jujuy.
Typisch ist hier das Bild des Gaucho, der berittene matetrinkende argentinische Viehtreiber und Landarbeiter, der argentinische Cowboy. Seine Musikstile, die Zamba und die Chacarera, werden in weiten Teilen des zentralen Südamerikas gehört und getanzt.

Unsere Transamerika (Infos hier: www.viventura.de/p/a4a3) und die Argentinien Nord+Süd Tour (Infos hier: www.viventura.de/p/4f9d besuchen diese Region. Ich hatte das Glück die Erkundungen vor Ort durchzuführen und muss gestehen das ich mich in diese Gegenden verliebt habe.

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Gründe für meine Schwärmerei für Salta und Umgebung sind zum einen die unvermutete landschaftliche Vielfalt in dieser für argentinische Maßstäbe eher kleinen Provinzen: das zentralandine Hochland, so typisch für Peru und Bolivien findet im argentinischen Nordwesten, am Vulkan Llullaillaco seinen Abschluss und geht in die rötlichen Berge des andinen Vorlandes über. Gleichzeitig stoßen die Ausläufer der Kordilleren östlich an die subtropischen Wälder und Steppen des Gran Chaco.

Die Mischung der indigenen Kulturen und des spanischen Lebensstiles hat es mir auch angetan: schon vor den Inkas lebten indigene Völker der Bergtäler wie die Omacaguas im Austausch mit Stämmen des Tieflandes wie die Guaranies des Chaco. Für die aus dem Norden, aus dem kalten und harten Hochland einströmenden Konquistadoren müssen die fruchtbaren warmen Täler wie eine Erlösung gewirkt haben. Im kleinen Dorf Susques, kurz unterhalb des Hochlandes bezeugt dies die älteste Kirche Argentiniens, aus Lehm und Stroh erbaut.

Ein dritter, eher persönlicher Grund bindet mich als Bolivianer an diese Gegenden: Mein Vater stammt aus dem Süden Boliviens, im Grenzgebiet zu Argentinien und als ich mich in Salta und Umgebung umschaute fühlte ich mich schnell heimisch, fast wie als Kind im Sommerurlaub bei meinem Onkel, so groß die Ähnlichkeiten der Sprache, der Bräuche und der Trachten. Historisch gehören diese Regionen zusammen und waren wichtige Stationen für die Lama- und Mulikarawanen die das Silber aus den Bergwerken von Potosi an den Hafen von Buenos Aires am Atlantik beförderten.

Die Natur- und Kulturlandschaft der „Quebrada de Humahuaca“, ein vom Rio Grande eingekerbtes Tal welches das Hochland bei Humahuaca, nahe der bolivianischen Grenze mit Purmamarca in der Nähe der Stadt Jujuy verbindet ist wegen der Schönheit ihrer bunten Berge, ihren kolonialen Dörfern und ihre Geschichte im Jahr 2003 von der UNESCO zum Welterbe ernannt worden.

Sobald ich kann fahre ich wieder hin!

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