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Kolumbien: Ran an den Speck

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Ein buntes Treiben herrscht heute einmal wieder im verrücktesten Restaurant der Welt. Das wild dekorierte „Andres Carne de Res“ strahlt auch heute wieder kolumbianisches Lebensgefühl aus.

Mit einer netten Gruppe sitze ich beim Essen: Patacones, Yuca und die kleinen Papas Criollas naschen wir als Vorspeise. Ich ahne nichts Böses – bin ganz vertieft, konzentriert auf mein Essen und wippe gleichzeitig auf meinem Stuhl zur Musik mit, als mir plötzlich die Schale mit den letzten 3 Kartoffeln unter der Nase weggezogen wird. Im ersten Moment bin ich perplex, dann schockiert und schließlich rufe ich dem Kellner hinterher, wo er denn mit den Kartoffeln hinläuft. Auch er scheint verwirrt und muss einen Augenblick überlegen, was ich von ihm möchte, bis er versteht, dass er mir mein Essen gestohlen hat!

Ja, da sind sie schnell, die Kellner in Kolumbien. Wenn sich die Speisen und Getränke langsam dem Ende neigen, ist es besser seinen Teller und sein Glas gaaanz fest zuhalten! Da gestaltet sich der Verzehr der Reste allerdings schwierig – also schiele ich ab dem Zeitpunkt, an dem nur noch die Hälfte auf meinem Teller ist, immer in Richtung des Kellners, damit er nicht in einem unbemerkten Augenblick meinen restlichen Saft abräumt. Denn schwupps – hat man nicht aufgepasst, kann auch schon mal ein volles Glas verschwinden.

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Genauso schnell bekommt man in Kolumbien aber auch das Essen. Besonders bei dem so genannten „corrientaso oder comida corriente“ – Mittagstisch, komme ich oft mit Kauen und Schlucken kaum nach, bis der nächste Gang auf dem Tisch steht. In Ruhe schlürfe ich den zweiten Löffel meiner Suppe, da kommt auch schon der Hauptgang. Die Tante meines Freundes hat mir vom Buffet auch noch Fruchtsalat und grünen Salat geholt, so dass der Tisch bald aus allen Nähten platzt und ich gar nicht weiß, wo ich jetzt meine Gabel als nächstes reinpieksen soll. Völlig überfordert versuche ich eines nach dem anderen durchzugehen. Erst Salat, dann Suppe, Hauptgang und zum Nachtisch den Fruchtsalat…Nur ist über den Salat und die Suppe mein Hühnchen schon kalt geworden und mitten in dieser Verwirrtheit bekomme ich noch erklärt, dass das Obst hier eher zur Vorspeise gegessen wird. Jetzt bin ich komplett durcheinander.

Einfacher ist es da mit dem Buffet-Essen – wenn man Bescheid weiß, wie es funktioniert! Ich bin auf einer Hochzeit in einem noblen Bogotaner Hotel. Alles ist hübsch dekoriert und das Essen schön hergerichtet. Es gibt verschiedene Suppen, Salate und diverse Fleisch, Fisch und Gemüsesorten in Wärmebehältern und natürlich Nachtisch. Nachdem ich eine Schale Champignoncremesuppe genossen habe, mache ich mich das zweite Mal auf den Weg zum Buffet.

Zu meinem Leidwesen muss ich feststellen, dass das Salatbuffet schon völlig abgegrast ist. Naja, dabei denke ich mir noch nichts – vielleicht hatten sie einfach nicht ausreichend da, aber als ich nach meinem Hauptgang (bei dem die Auswahl übrigens auch nicht mehr so groß war) zum Nachtisch voranschreiten möchte, ist auch von den leckeren Süßigkeiten nichts mehr da. Es hätte mir schon schwanen sollen, als ich die anderen beim ersten Buffet-Gang gesehen habe. Voll beladen mit Suppentasse, einem Teller voll mit Salat, Hühnchen, Fisch, Gemüse und Nachtischteller balanciert der Rest der Familie zu den Tischen. Buffet-Essen leicht gemacht: einfach alles zu gleich nehmen, eben wie beim corrientaso.

Also: Immer ran an den Speck – und den Salat und die Suppe und den Nachtisch!

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