Gold-Fieber droht Patagonien

Von viventura s 08.06.03 12:00

Ein kanadisches Unternehmen plant die Ausnutzung einer Gold- und Silbermine 9 km. von der patagonischen Stadt Esquel entfernt. So ein Betrieb, der täglich mehrere tausend Tonnen Steine dinamitieren und so chemische Abfälle hinterlassen würde, wäre natürlich für die Einwohner der Gegend wegen der mit Sicherheit aufkommenden Umweltschäden unannehmbar. Diese Art von Industrie erzeugt gefährliche Rückstände, die die Verunreinigung des Wassers der Stadt für Jahre nach der Nutzungsdauer der Mine bedeuten würde. Die verwendeten Betriebsmittel haben schon in anderen Ecken der Welt die sauberen Entwicklungsmöglichkeiten stark beeinflusst. Obwohl das Unternehmen damit Arbeitsplätze schaffen würde, haben die Einwohner der Stadt in einer Beratung ihr klares "Nein" erklärt. So wurde also das Projekt bis zu weiteren Umweltuntersuchungen verschoben. Man hofft, dass die Verwaltung nicht die Zukunft und Gesundheit der Bevölkerung und der Landschaft für das ausländische Interesse verkaufen wird.

Tags: Patagonien

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