Pantanal Opfer des Sojabooms?

Von viventura s 17.07.03 12:00

Die Zerstörung der brasilianischen Regenwälder hat 2002 um 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zugenommen.
Neben Holzfällern, Goldsuchern und Rinderbaronen sind es nun auch die Sojafarmer, die den Amazonas bedrängen. Längst haben sie große Teile der Savanne und den Übergangswald im Bundesstaat Mato Grosso im südlichen Amazonas in ein grünes, monokulturelles Meer aus Sojapflanzen verwandelt und rücken nun Richtung Norden vor.
Brasilien ist zweitgrößter Sojaexporteur weltweit und will seine Produktion verdreifachen. Ein Großteil der Sojaernte wird nach Europa exportiertund dort vor allem in der Massentierhaltung verfüttert.
Brasilianische Umweltschützer befürchten jetzt einen gigantischenFlussausbau für den Sojatransport im Pantanal, dem größten Feuchtgebiet der Erde. Wer die brasilianischen Umweltschützern mit einer Protestmail unterstützen möchte, findet weitere Infos unter: www.regenwald.org

Tags: Brasilien

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