Venezuela, das Venedig Südamerikas

Von viventura s 06.09.02 12:00

Im Jahre 1499 entdeckten die spanischen Eroberer Alonso de Ojeda und Amerigo Vespucci am Maracaibo-See im Nordwesten Venezuelas Indianerhäuser, die auf hölzernen Pfählen gebaut waren. Diese Bauweise erinnerte sie an die italienische Stadt Venedig und gaben dem Land den Namen "Venicola" (kleines Venedig).
In der Umgebung von Maracaibo, dem größten See Südamerikas, gibt es einige interessante Sehenswürdigkeiten, aber die beeindruckendste ist sicher die Rafael Urdaneta Brücke - die größte Hängebrücke der Welt - die sich 8.679 m über den Maracaibo-See erstreckt, und einen atemberaubenden Blick über die Stadt bietet.
Die Kolonialstadt Altagracia liegt auf der anderen Seite des Sees und kann mit dem Boot erreicht werden. Das erst kürzlich restaurierte und im 17. Jahrhundert zur Abwehr von Piraten erbaute Schloß "San Carlos de Ibarra" ist ein ebenso beliebtes Ziel, wie Ausflüge zu den Öltürmen am nordöstlichen Ufer des Sees. Das beliebteste Ziel für Touristen ist die Lagune von Sinamaica, Heimat der Añu-Indianer. Hier kann man noch mehr oder weniger sehen, was Alonso de Ojedo and Amerigo Vespuci vor mehr als 500 Jahren gesehen haben.

Florian Görlich - Miesbach, Deutschland

Tags: venezuela, Miesbach, News, Südamerika, Tour

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