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Brasilien: Streit um Militärarchive

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Der brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva gab vergangene Woche bekannt, dass er eine Öffnung der bislang geheimgehaltenen Archive aus der Zeit der Militärdiktatur in Erwägung ziehe. Angestoβen wurde diese Debatte erneut von Familien, deren Angehörige während der brasilianischen Diktatur zwischen 1964 und 1985 starben oder verschwanden. Viele Schicksale der zahlreichen Diktaturopfer sind bis heute ungeklärt.
Der ehemalige Staatspräsident Fernando Henrique Cardoso (1995-2003) hatte im Jahr 2002 einen Erlass unterzeichnet, demzufolge vertrauliche Dokumente 50 statt wie bisher 30 Jahre lang unter Verschluss bleiben sollten. Dies geschah auf Druck des Militärs, das sich vor der Aufklärung seiner Machenschaften, Folterungen und Morde schützen wollte. Von seinem Amtsnachfolger Lula wird nun die Aufhebung dieser Verfügung verlangt. Besonderen Druck übt hierbei die Menschenrechtsgruppe „Nie wieder Folter“ (GTNM) aus Rio de Janeiro aus, die 1985 von Angehörigen der Opfer gegründet wurde.

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