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Landkonflikte im Amazonasgebiet

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Präsident Lula gab jüngst eine Reihe längst fälliger Umweltschutz-Maßnahmen kund. Diese umfassen zum einen das vorläufige Abholz-Verbot auf markierten Ländereien in dem krisengeschüttelten Bundesstaat Pará im Norden Brasiliens. Zum anderen steht die Schaffung diverser Naturschutzgebiete (insgesamt 8,2 Mio ha) in Pará und anderen Amazonasstaaten an. Außerdem wurden 2 000 Soldaten in die Region südlich von Belém entsandt, die der Abholzung des Regenwaldes Einwand gewähren und die Befriedung vorantreiben sollen.

Denn in Pará herrscht seit Jahrzehnten ein unerbittlicher Kampf um Land. Es ist wertvolles Land, das Existenzgrundlage der einheimischen Bauern ist, aber von skrupellosen Großgrundbesitzern und Landherren auf illegale, von den örtlichen Verwaltungen geduldete Weise, annektiert wird. Holzfäller und Viehzüchter beuten das Land für sie gewinnbringend aus, die Einheimischen hingegegen gehen leer aus.

Der Mord an der US-amerikanischen Nonne Dorothy Stang stellt einen Höhepunkt der Konflikthistorie dar und erregte großes Aufsehen im In- und Ausland. Ihr Tod wurde bereits mit dem des Regenwaldaktivisten Chico Mendes 1988 verglichen. Traurig aber wahr, die Regierung hat der Vorfall zu schnellem Handeln bewegt!

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