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Schnelles Schmelzen der Gletscher in Patagonien

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Im Zuge der globalen Erwärmung und dem damit verbundenen immer stärkeren Schmelzen der Gletscher kommt es zu einem unaufhaltsamen Ansteigen des Meeresspiegels. Die Hauptgefahr für dieses Problem stellen dabei die Eismassen des Südpols dar, aber wie Wissenschaftler jetzt feststellen mußten, geht eine ebenso große Gefahr eigentlich auch von den Gletschern Patagoniens aus. Denn auch hier sind die Gletscher auf dem Rückzug und die Eismassen werden immer dünner.

Ein Team chilenischer und US-amerikanischer Geographen hat jetzt genau untersucht, wie es um die Eisfelder in Patagonien bestellt ist. Die Ergebnisse sind erschreckend, denn in den letzten Jahren hat sich die Geschwindigkeit des Abschmelzens mehr als verdoppelt. Das bedeutet, daß die südlichen Gletscher inzwischen schneller verschwinden als zum Beispiel die Eismassen in Alaska.

Um die Situation der Eisfelder in Argentinien und Chile besser einschätzen zu können, haben die Geographen im Jahr 2000 mit Hilfe eines Höhenradars, welches sich an Bord eines NASA-Satelliten befand, ein digitales Landschaftsmodell erzeugt. Dieses wurde dann mit früheren Messungen und Kartierungen verglichen. Auf diese Art und Weise wurden 63 Gletscher in Patagonien untersucht, die gleichzeitig der größten Eismasse in den gemäßigten Breiten der Südhalbkugel entsprechen. Im Vergleich zu den Eismassen des Nordpols sind sie klein, aber immerhin nehmen sie eine Fläche von 17,000 m² ein und sind damit groß genug, daß die Folgen ihres Abschmelzens weltweit spürbar werden.

In dem Zeitraum von 1975 bis zum Jahre 2000 wurde allein durch das Abschmelzen der Eismassen in Patagonien der Meeresspiegel um durchschnittlich 0,04 mm pro Jahr angehoben. In den Jahren von 1995 bis 2000 erhöhte sich dieser Wert auf 0,1 mm pro Jahr! Das Erstaunliche ist, daß die Gletscher Patagoniens pro m² stärker zum Ansteigen des Meeresspiegels beitragen als ihre Kollegen in Alaska. Dies ist höchst seltsam, da es bedeutet, daß die Eismassen schneller schmelzen als es allein von den steigenden Temperaturen und den zurückgehenden Niederschlagsmengen anzunehmen wäre.

Forscher vom Wissenschaftsmagazin „Science“ vermuten jetzt, daß die gesamte Dynamik gestört ist. Dadurch, daß die Gletscher schneller schmelzen, werden sie immer mehr in die Länge gezogen. Das führt dazu, daß immer größere Eismassen an den Gletscherzungen abbrechen und ins Meer fallen. Diese abgebrochenen Eismassen tragen somit noch zusätzlich zum Anstieg des Meeresspiegels bei.

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