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Erdölexport gestoppt

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Ecuadors staatlicher Erdölkonzern Petroecuador hat am Donnerstag die Ölförderung eingestellt. Grund ist ein heftiger Streit um die Rechte an der Ölförderung. Wie bereits in Bolivien fordern nun auch Ecuador Einwohner der beiden Amazonasprovinzen Sucumbios und Orellana eine höhere Gewinnbeteiligung am Verkauf des schwarzen Goldes, eine grössere finanzielle Beteiligung an Infrastrukturprojekten und die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze. 200 Bohrlöcher und zwei Flughäfen wurden besetzt sowie alle wichtige Verbindungsstrassen in der Region blockiert. Die 200 Bohrlöcher gehören der staatlichen ecuadorianischen Erdölfirma Petroecuador, welche dort mit Oxy zusammenarbeitet.

Mit ihrer Aktion wollen die Demonstranten die Regierung zwingen, die Förderrechte des US-Unternehmens Oxy zu annullieren und Verhandlungen mit anderen Firmen aufzunehmen. Ziel der neuen Vereinbarungen müsse eine gerechte Verteilung der Öleinkünfte sein, fordern die Demonstanten. Sie wollen solange weitere Förderquellen besetzen, bis die Regierung auf ihre Forderungen eingeht.

Die Regierung Ecuadors hat inzwischen über die beiden Provinzen den Ausnahmezustand verhängt. Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften wurden bisher zahlreiche Menschen verletzt. Die von Präsident Alfredo Palacio erlassene Verordnung schränkt einige Grundrechte ein und ermöglicht es den Sicherheitskräften, die Kontrolle über die Ölfelder in der Region zurückzuerlangen.

Ecuador ist Südamerikas fünftgrößter Erdölproduzent, mehr als die Hälfte der Exporte gehen in die Vereinigten Staaten. Um eine ernsthafte wirtschaftliche Krise zu vermeiden, versucht Ecuador Erdöl aus Venezuela zu leihen.

viventura Reisegruppen sind von diesem Streik nicht betroffen.

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