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Pinochet: Das letzte Interview meines Lebens

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„Ich werde niemals um Verzeihung bitten. Es sind die Marxisten und Kommunisten die sich bei mir für das Attentat 1986 und andere Bomben die sie mir legten entschuldigen sollten.“

So hörte das chilenenische Volk am 25.11. den Ex-Diktator Pinochet im Fernsehen bei seinem „letzten Interview seines Lebens“ an seinem 88-jährigen Geburtstag, reden. Er sei ein „patriotischer Engel“ der dafür gesorgt habe, dass Chile heute kein marxistisches Land sei.

Pinochet räumt die Möglichkeit ein, dass einige Menschen während der Zeit der Militärdiktatur (1973-1990) ihre Macht mißbraucht haben könnten, aber er betont, dass er nichts aus dieser Zeit bedauert. Er will nicht, dass die zukünftigen Generationen schlecht über ihn denken, deshalb habe er einen Brief geschrieben, der nach seinem Tode verlesen werden soll und an das chilenische Volk gerichtet ist. „Das Volk soll erfahren was wirklich geschehen ist und werden sehen, dass ich stets nach demokratischen Prinzipien gehandelt habe.“

Ein Diktator sei er nicht gewesen, denn Diktatoren landen auf dem Scheiterhaufen, er aber habe freiwillig sein Amt 1990 niedergelegt und danach als Senator auf Lebenszeit seinem Land gedient. Dabei hat er nicht bedacht, dass im Jahr 2001 das Berufungsgericht in Santiago wegen seiner geistigen Verfassung ein Verfahren wegen schwerer Menschenrechtsverletzung einstellen musste. Durch diese Entscheidung des Gerichtes hat Pinochet sein Amt als Senator abgegeben. Dadurch trat dann automatisch die Immunität als ehemaliger Präsident in Kraft.

Nach Ausstrahlung seines Intervies stößt Pinochet auf heftige Kritik in Chile. Der chilenische Innenminister Jose Miguel Insulza, sagte noch am Tag der Ausstrahlung: „Pinochet ist so unmenschlich wie eh und je“ und bezeichnete den seltenen Auftritt des Ex-Diktators in dem in Miami ansässigen spanischsprachigen Sender WDLP-22 als „pathetisch“. Isabell Allende, die sich gerade in Frankreich aufhält, sagte zu dem Interview, „Dieser Mann wird ohne Einsicht sterben.“ Weiter sagte sie: „Wenn ich ihn kategorisieren müsste, wäre er der Teufel.“

Cristian Nuñez Lorca – Berlin

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