Südamerika Reisen mit viventura
030 6167558-0

wochentags 9-22 Uhr
Sprechen Sie mit einem Spezialisten

Die Geschichte des Tango Argentino

0 Flares 0 Flares ×

Die Anfänge des Tango werden zwischen 1850 und 1880 datiert und entstanden im Hafenviertel „La Boca“ – der neben dem Tango vor allem für Maradonas Heimatverein, den Boca Juniors bekannt sein dürfte. Zunächst war es ein fröhlicher Tanz mit schwarzen, kreolischen und spanischen Einflüssen, die sich in den abendlichen Veranstaltungen, den Milongas, zeigten.

Gegen Ende die Jahrhundertwende erfreute sich Argentiniens eines großen Einwandererstroms. Vor allem Italiener immigrierten in die Stadt Buenos Aires, um dort ihr Glück zu versuchen. Zur Folge hatte dies allerdings, dass der Staat schließlich einen Einwandererstopp verhängte. Es gab zu wenig Arbeit und auch die Hoffnung versiegte allmählich, so dass sich die Menschen in andere Bereiche flüchteten: Kriminalität, Rotlichtmilieu, Spielsucht und nicht zuletzt die Musik war ständiger Begleiter. So wurden aus den Armenviertel die Wiege des Tango Argentino!

Der Tanz verkörperte alle Sehnsüchte und Gefühle, die sich die Menschen in ihrer Situation gegenüber sahen. Er war anrüchig, elegant und geprägt von Schwermut und Melancholie.
Die Oberschicht wollte zunächst vom Tanz der Armen nichts wissen. Sie änderten ihre Meinung, als der Tango an anderer Stelle einen Aufschwung erlebte: Paris. Dort wurde kurz nach der Jahrhundertwende der Tango bekannt und man war ihm verfallen. Es bildeten sich erste Schulen, wo der Tango gelehrt wurde. Nun konnten sich auch die argentinische Mittelschicht zu ihrem Tanz bekennen.

Erster „Superstar“ des Tango war Carlos Cardel, der auch heute noch von den Porteños verehrt wird. Er verkörperte wie kein anderer den Aufstieg vom Niemand zum Tangostar, der nicht nur musikalisch, sondern auch durch Filme und diverse Auftritte weltweit für Aufsehen sorgte und das argentinische Kuturgut transportierte. Er verstarb bei einem Flugzeugabsturz mit nur 45 Jahren, aber er ist in dieser Stadt immer noch präsent.

Nach 1945 erlebte der Tango einen erheblichen Wandel. Er musste sich den modernen musikalischen Einflüssen geschlagen geben und wurde zu einer Musik zum Zuhören. Von den Einwohnern Buenos Aires abgelehnt fand dies vor allem in Europa großen Anklang und so kann man eine regelrechte Tangowelle erkennen, die den alten Kontinent nach wie vor fest im Griff hat.

Andreas Dauerer – Buenos Aires, Argentinien

Share Button

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare

Der Autor:

Viventura Reisen

viventura
viventura ist dein Spezialist für Rundreisen in Südamerika und bietet innovative Abenteuerreisen zu einem top Preis-Leistungs-Verhältnis. Dank einem Direktvertrieb und den exklusiven Büros vor ... weiterlesen

Folgen Sie uns!

Suche

Unsere bestbewertete Reise:

Peru Bolivien Chile

Tweets von @viventura_de

viComfort

Chile Patagonien Argentinien

19 Tage, inkl. Flüge
von Wüsten und Gletschern
  • Atacama Wüste inkl. El Tatio Geysir
  • Santiago de Chile & Valparaiso
  • Buenos Aires inkl. Tangoshow
  • Ushuaia & Feuerland

ab 4499 EUR