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Der Demokratiegedanke in der Andenregion

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Viele Menschen der Andenländer haben durch die politische und wirtschaftliche Instabilität ihrer Länder inzwischen den Glauben an die Demokratie verloren.
Eine Studie der Vereinten Nationen enthüllte, dass in der Andenregion, welche ein Drittel der südamerikanischen Bevölkerung ausmacht, nur etwa 37 % der Bevölkerung den Demokratiegedanken unterstützen.

Zirka 54 % würden eine autoritäre Regierung unterstützen, wenn sie dadurch finanzielle Vorteile erfahren würden. Das liegt vielleicht daran, dass über 60 % der dortigen Bevölkerung arbeitslos oder unterbezahlt ist und in Armut lebt.

Laut Dante Caputo, einem früheren argentinischen Außenminister sind freie und demokratische Wahlen zwar gut, verhelfen den Menschen aber nicht unbedingt zu wirtschaftlichem Fortschritt und Sicherheit.

Auf der Grundlage dieser Enttäuschung und Verzweiflung der verarmten Bevölkerung fiel es einigen der heutigen Präsidenten so leicht, ohne jegliche politische Vergangenheit und Wissen zum Präsidenten gewählt zu werden.
So haben drei der fünf Präsidenten der Region – Chavez aus Venezuela, Gutierrez aus Ecuador und Toledo von Peru – bevor sie zum Präsidenten gewählt wurden, noch nie ein politisches Amt bekleidet. Und Carlos Mesa, Bolivien, wurde Präsident, nachdem Gonzalo Sanchez de Lozada in die USA floh.

All diese politische Unerfahrenheit verstärkt natürlich noch weiter die Enttäuschung der Bevölkerung. Diese wiederum versucht in verstärktem Maße, ihrem Unmut über bestehende Missstände durch Wahl von Personen von außerhalb des bestehenden Systems kundzutun, in der Hoffnung, dem eigenen Land dadurch zu wirtschaftlichem Aufschwung zu verhelfen.

Das Problem der Andenländer ist eindeutig: Sie haben Präsidenten, die wissen wie man Wahlkampf macht, aber nicht wie man regiert.

Ursula Holzwarth – Berlin, Deutschland

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