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Spuckendes Lama – Mehr als nur Eiweiß im Pisco Sour

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Es gibt aber auch weniger subjektive Unterschiede, die dem Besucher nach nur kurzem Aufenthalt in beiden Ländern ins Auge stechen:

Säfte: In Peru eigentlich aus keinem Frühstück wegzudenken. Ein frisch gepresster Saft kann auch an vielen Straßenecken erworben werden. In Chile sucht man nach vergleichbarem schier vergebens. Selbst in mit mehreren Sternen ausgezeichneten Hotels wird gerne Tütensaft angeboten, in günstigeren Unterkünften gibt es neben Kaffee oder Tee oftmals keine anderen Getränke.

Verkehr: Nach einem Direktflug von Santiago nach Lima sorgt die unterschiedliche Verkehrsregelung für den ersten Aufreger. Während in Santiago Ampeln an jeder Kreuzung angebracht sind, Verkehrsregeln wie „Rechts-vor-links“ und Fußgänger an Zebrastreifen respektiert werden, ist all dies in Peru nicht üblich. Vorfahrt an der Kreuzung hat der, der hupt, oder sich am geschicktesten durch die ungeordneten Wagenmassen schlängelt. Fußgänger müssen besonders aufpassen. Nicht ohne Grund hört man immer wieder, dass die größte Gefahr für einen Perubesucher nicht etwa Gelbfieber, Malaria oder irgendein fremdartiges Dschungeltierchen darstellt, sondern der Verkehr in den Großstädten des Landes.

Sicherheit: Auch wenn man in beiden Ländern gerade als europäischer „Gringo“ besonders auf seine Wertsachen aufpassen sollte, macht die chilenische Hauptstadt nach einem Blick auf die Bürgersteige um Mitternacht schnell einen sichereren Eindruck. Wo der Peruaner gerade zu später Stunde auch um nur drei Querstrassen zurückzulegen einem Taxi winkt, kann es dem chilenischen Nachtschwärmer durchaus passieren auf dem Nachhauseweg sogar von der eigenen Oma überrascht zu werden, die noch mit ihrem Terrier gemütlich eine Runde um den Block dreht.

Spanisch: Wer von Peru nach Chile reist, wird sein helles Wunder erleben. Man hatte sich doch so gefreut, selbst die Bettler an der Straßenecke oder die Verkäufer von Bonbons im Bus einwandfrei zu verstehen und nun Chile! Mit den S-Lauten wird äußerst sparsam umgegangen und sobald die Person, mit der man sich mehr oder weniger freiwillig unterhält, nicht gerade eine gewöhnliche Schulausbildung genossen hat, kann es schonmal vorkommen, dass man denkt, eher noch die peruanische Indiosprache Quechua verstehen zu können als dieses Kauderwelsch.

Wie auch bei den landschaftlichen Gegensätzen zwischen Chile und Peru, machen solche Unterschiede diese Länder aber kulturell so interessant und einzigartig und liefern mehr Gesprächsstoff, als dass man nur über die Qualität oder die Herkunft des Piscos zu diskutieren bräuchte.

Hendrik Moorahrend – Arequipa, Peru

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