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Referendum in Bolivien

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Am 18. Juli fand in Bolivien das lange erwartete Referendum über den weiteren Umgang mit den Erdgas-Reserven statt. Es war angekündigt seitdem Carlos Mesa im Oktober 2003 das Amt des Präsidenten übernommen hatte. Für Mesa war es auch eine Volksabstimmung über seinen Verbleib im Amt. Denn wäre seinen Vorschlägen nicht zugestimmt worden, dann hätte er sich gegen den Widerstand des Volkes wohl nicht halten können.

Da die Firmen, die schon in Bolivien Erdgas fördern, Konzessionen mit einer Gültigkeit bis 2030 und länger haben, war erst gar nicht die Frage gestellt worde, ob Gas wieder nationalisiert werden sollte. Es ging eher darum, Zustimmung für den Export zu bekommen, die Verwendung der zusätzlichen Einnahmen und ob Erdgas als Druckmittel für einen Meereszugang genutzt werden soll.

Boykottaufrufe und Streiks haben die Bevölkerung nicht davon abgehalten, an diesem wichtigen Tag mit großer Mehrheit den Plänen Mesas zuzustimmen. Direkt in den Tagen nach der Abstimmung hat Mesa schon Gespräche mit Peru – über dessen Küste das Gas exportiert werden soll – und Mexiko geführt, das als erster neuer Kunde (Brasilien und Argentinien empfangen heute schon Erdgas aus Bolivien) gewonnen werden konnte.

Ina Endress – Berlin

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