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Chimborazo Besteigung

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Am 27./28. Juni fand die VI Internationale Besteigung des Chimborazo statt. Organisiert vom Tourismus Ministerium Ecuadors, der Provinz Chimborazo, der Stadt Riobamba und dem viventura Partner Veloz Coronado Expediciones erhielt auch viventura Ecuador eine Einladung.

Über 30 TeilnehmerInnen aus 6 Ländern trafen sich Freitag Vormittag in Riobamba und brachen zum Refugium des Chimborazo auf. Das erste Refugium auf 4800 m ist noch mit dem Bus zu erreichen, von dort aus ging es dann hinauf auf 5000 m zum Whymper Refugium, benannt nach dem Erstbesteiger des Chimborazo. Nach einigen organisatorischen Dingen, dem Anpassen der Steigeisen und der Einteilung der Seilschaften, folgte dem Abendessen und einem kurzen Schläfchen gegen 23 Uhr die Gipfelbesteigung. Bei sternklarer Nacht ohne Mond machten wir uns auf den Weg. Zunächst ging es ca. eineinhalb Stunden über Geröll und nicht wirklich erkennbare Wege hinauf zum Gletschereinstieg. Dort hiess es dann Steigeisen anlegen. Zu diesem Zeitpunkt hatten die ersten schon umgedreht. Die Höhe forderte ihren Tribut.

Zunächst noch ohne Seil ging es auf dem Gletscher weiter, doch nach einer halben Stunde hiess es Seilschaften bilden. Von da an wurde es merklich steiler und eisiger. Immer öfter war es so steil, daß die vorderen Spitzen der Steigeisen in das Eis gerammt werden mussten und der Eispickel als zusätzliche Sicherung benutzt werden musste. An 2 Stellen wurden Sicherungsseile gelegt, da der Gletscher total vereist war. Im gleichmässigen Rhythmus ging es weiter in Richtung Gipfel. Gegen 5 Uhr 30 setzte die Dämmerung ein, gegen 7 Uhr standen wir endlich auf dem Gipfel des Chimborazo. Die Müdigkeit und die Anstrengung waren für einen Moment vergessen. Die Sonne schien und wir befanden uns in einer surrealistisch anmutenden Eislandschaft. Was für ein Glücksgefühl!

Der Abstieg fand bei strahlendem Sonnenschein statt. Immer wieder staunte ich, wie steil es bergab ging. Hier waren wir tatsächlich Stunden zuvor hinauf gegangen? Durch glitzernde Gletscherlandschaft ging es weiter bergab, bis wir nach 4 Stunden endlich wieder das Refugio erreichten. 12 Stunden waren wir insgesamt unterwegs gewesen. Glücklich fielen Max und ich uns in die Arme, als wir unser Abenteuer heil überstanden hatten. Immer wieder blickten wir hinauf zum Eisriesen und konnten es kaum glauben, dass der Aufstieg doch so beschwerlich war. Technisch ist der Chimborazo nicht wirklich schwer, aber steil ist er! Im August wird unsere viMountain Ecuador Tour zum Abschluss den Chimborazo in Angriff nehmen. Alle TeilnehmerInnen können sich jetzt schon auf dieses einmalige Erlebnis freuen.

Tom Jungh – Quito, Ecuador

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