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La Ruta del Che

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Am achten Oktober ist es soweit – die „Ruta del Che“ in Bolivien wird offiziell eröffnet. Dies ist genau der Jahrestag, an dem Che 1967 im bolivianischen La Higuera von Regierungstruppen gefangen genommen wurde, nachdem er versuchte, auch in diesem Land eine Revolution zu starten.

36 Monate und 610 Mio. US-Dollar nach Beginn des Projektes – das für 500.000 Haushalte eine Verbesserung des Lebensstandards bringen soll – erwartet man die Touristen. Die Route beginnt in Santa Cruz, der mittlerweile größten Stadt Boliviens und führt über Samaipata nach Vallegrande und La Higuera.

Julia Cortés, eine der letzten Einwohner des Ortes, die „Che“ persönlich kennenlernte: „Ich erinnere mich an ihn als eine sehr attraktive Person mit einer großen Ausstrahlung und einem fast penetranten Blick.“ Genauso wie auch andere Bewohner der Region ist sie nicht nur begeistert vom Tourismus, von dem man sich Geld erhofft; sie ist sich auch dessen bewusst, dass er eine Menge Lärm und Rummel mit sich bringen wird. Dies wird das Leben im Südosten Boliviens verändern. „Che schien eine intelligente, ruhige Person zu sein. Aber heute versuchen so viele Leute finanziell von ihm zu profitieren.“

Ernesto Guevara wurde 1928 in Argentinien geboren, reiste viel durch Lateinamerika und bekam so Einblicke in die Situation der Menschen vieler Regionen. Später war er Mitglied in der Bewegung Fidel Castros, die Kuba nach langem Kampf von einer US-gestützten Diktatur befreite und wurde dann später Minister. Auch andere lateinamerikanische Befreiungsbewegungen betrachteten ihn teilweise als Vorbild für ihren eigenen Befreiungskampf, der sich gegen die, vor allem von den USA unterstützten, oft als rechte Diktaturen eingeschätzten Systeme richtete.

Einen Tag nach seiner Festnahme in La Higuera wurde Che von einem anscheinend betrunkenen CIA-Agenten erschossen. Da er 1997 auf Kuba beigesetzt wurde, kann man sein Grab auf der Ruta del Che nicht besuchen.

Ina Endress – Berlin

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