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Streik im Nationalpark Galapagos

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Nachdem zum achten Mal in 21 Monaten ein neuer Nationalpark-Direktor eingesetzt wurde kam es zum Streik der Parkwächter. Sie werfen der Regierung vor den Bock zum Gärtner zu machen, indem Fausto Cepeda, ein für den Block der Fischer aktiver Politiker, zum Direktor des Nationalparks ernannt wurde. Da nun gerade die Fangperiode losgeht ist eine Kontrolle der Fischerei dringend notwendig.

Die 300 Parkwächter streikten und blockierten Straßen und es kam zu Schlägereien mit den Fischern. Vierzehn Tage dauerte der Streik an und immer noch ist er nicht ganz beendet. Allerdings ist ein Teil der Parkwächter wieder aktiv und verhindert den Fischfang in verbotenen Zonen.

Hauptsächlich die Seegurken, die teuer verkauft werden können, sind im Moment das Objekt der Begierde. Die Fischer tauchen hinunter um sie vom Grund zu sammeln. Oft überschreiten sie die maximal verträgliche Tauchzeit um ein Vielfaches und tragen Folgeschäden davon. Doch die Arbeit ist knapp und das Überleben vom Fischfang ist schwer.

So ist eine vermittelnde Rolle im Konflikt zwischen Naturschutz, Tourismus und der Erwerbstätigkeit der hier heimischen Menschen gewiss keine einfache Herausforderung, war aber vor Amtsantritt der jetzigen Regierung immerhin acht Jahre am Stück möglich. Bei dem Streik geht es auch um eine gewünschte Kontinuität, die ein so sensibler Bereich wie das Management des Nationalpark Galapagos dringend braucht.

Tom Jungh – Quito, Ecuador

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