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Meine 5 schönsten Kletter- und Wandergebiete in Südamerika

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EiskletternWas müssen Sie als Kletter- und Trekkingfreund in Südamerika kennenlernen? Das Gefühl beim Klettern ist etwas Besonderes: absolute Konzentration nur auf die Bewegung, gar nicht zum Denken kommen und plötzlich ganz oben stehen: eine mentale Herausforderung. Ich werde Ihnen meine liebsten Wander- und Klettergebiete in Südamerika vorstellen. Nach der Devise es gibt Plätze, die sind wahrhaftig für das Auge des Betrachters gemacht, beginnt die Reise dabei im Norden Südamerikas, um dann den Abschluss in Chile zu finden.

1. Cotopaxi – Machachi, Ecuador

Höhe: fast 6.000 m
Trekking-Länge: 1 zu 2 Tagen
Schwierigkeitsgrad: mittel

Auf dem Gipfel des Cotopaxi

Genießen Sie es nicht auch durch eine Allee zu schlendern? Wie wäre es mal mit der anstrengenderen Variante? Einen Besuch der „Allee der Vukane“, wo sich der berühmteste der Vulkane befindet – der Cotopaxi. Mit seinen 5.987 m streitet er sich mit dem Ojos de Salado um den Titel höchster Vulkan der Erde, aber dennoch ist er auf jeden Fall deutlich aktiver. Schon von der Hauptstadt Quito aus, können Sie den majestätischen Berg, das Wahrzeichen Ecuadors, mit seiner Eiskappe sehen.

Am Eingang des Nationalparks geht es durch ursprüngliche Landschaften mit vielfältiger Pflanzenwelt und unzähligen Vicunas dem großen Ziel Cotopaxi entgegen. Auf einer kleinen Serpentinenstraße fahren Sie bis zum Parkplatz auf 4.400 m Höhe. Der Weg auf rutschigem und deshalb mühsam zu begehendem Sand zur Jose-Ribas-Schutzhütte auf 4.800 m Höhe steht an. Die „Nicht-Gipfelstürmer“ haben die Möglichkeit wie bei unseren viActive Ecuador Galapagos Touren von der Schutzhütte zur Schneegrenze auf 5.029 m Höhe zu wandern. Mit etwas Glück sind auch bei Ihnen Kondore und Andenwölfe ständige Wegbegleiter. Schöne vulkanische Steine sind hier zu finden, in erstaunlicher Farbvielfalt, weiss, schwarz oder rot, alles ist vorhanden.

Von der Jose-Ribas-Hütte beginnt dann um 1 Uhr nachts der Aufbruch zum Gipfel. Im Schein der Stirnlampen werden schon nach kurzer Zeit die Steigeisen angelegt. Neben Nebel können Sie auch mit etwas Glück Teile des Sternenhimmels sehen, der hier in großer Üppigkeit leuchtet. Nach einem kurzen Steilstück steht auch schon der letzte Anstieg an. Ideal ist dann kurz eine Pause einzulegen, denn vor Sonnenaufgang ist es auf dem Gipfel durch den Wind deutlich kühler. Doch die schweren Stücke kommen noch, denn steile Eisflanken leiten zum Kraterrand. Passend zum Sonnenaufgang um 6 Uhr morgens entschädigt der Ausblick auf knapp 6.000 m die fünf Stunden Strapazen. Herrlich leuchtende Farben des Sonnenlichtes bestrahlen die Berge Cayambe und Chimborazo. Für die ganz Mutigen unter Ihnen empfehle ich nach der Besteigung vom Parkplatz aus mit dem Mountainbike bergab zu sausen und sich den Andenwind um die Nase wehen zu lassen.

2. Laguna Churup – Huaraz, Peru

Höhe: 4.450 m
Trekking-Länge: 1 Tag
Schwierigkeitsgrad: mittel

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Zu der landschaftlichen Schönheit der Cordillera Blanca gehört die tiefblaue Laguna Churup. Dieser idyllisch gelegene See gehört zu den klassischen Einsteigertouren für Peru und kann auch auf der viComfort Peru Nord+Süd besucht werden. Denn gleich neben der Lagune bzw. direkt darüber erhebt sich der gleichnamige Berg, der Nevado Churup, ein wilder Felsberg mit über 5.400 m. Von Huaraz aus ist er relativ schnell zu erreichen, dennoch sind über tausend Höhenmeter zu überwinden. Und auch der letzte Teil des Anstieges ist alles andere als einfach. Doch die Mühe lohnt sich alle mal, denn es handelt sich um einen der schönsten Plätze in dieser vielseitigen Gebirgsregion.

Die Tour startet in dem Dörfchen Llupa, auf 3400 m, wo man sich noch mit dem Notwendigsten versorgen kann. Der Weg führt durch ursprüngliche Bergdörfer, vorbei an blühenden Bergweiden, sprudelnden Bächen und mit Blick auf weiß glänzende Firngipfel. Für alle Einsteiger ein unvergessliches Muss, die einzigartige Landschaft Perus zu erkunden. Hier begegnen Sie noch einheimischen Trachten und einer sehr einfachen Lebensweise. Schwieriger ist der Abschnitt, wenn sich gewaltiges Felsbollwerk in den Weg stellt. Besonders steile Abschnitte mit Fixseilen müssen Sie noch bezwingen, bis Sie am Ufer der smaragdgrünen Lagune stehen.

3. Trekking auf der Isla del Sol – Titicacasee, Bolivien

Höhe: um die 4.000 m
Trekking-Länge: 1 zu 3 Tagen
Schwierigkeitsgrad: einfach

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Der Titicacasee ist weltweit der höchste schiffbare See. Er liegt auf 3.812 m Höhe, ist bis zu 280 m tief und etwa 25 Flüsse fließen in den See, aber nur ein Strom verlässt ihn wieder. Fünf Prozent des zugeflossenen Wassers verläßt so den See, der Rest verdampft. Deshalb ist das Wasser ein wenig salzig und die Bauern haben Probleme mit der Bewässerung ihrer Felder. Wenn der Morgen auf der Isla del Sol etwas bewölkt aber völlig windstill beginnt, dann liegt eine besondere Stimmung über dem See. Nur wenige Sonnenstrahlen, Scheinwerfern gleich, geben der Oberfläche die Farbe von flüssigem Blei. Unterwegs gibt es viele Trekkingerlebnisse auf der 11 km breiten Insel. Mehrere Inka-Ruinen sind dabei bis Sie den heiligsten Ort der Inkas, einen rekonstruierten Opfertisch aus großen Steinblöcken, erreichen. Sie sind in „Titicaca“, das übersetzt „Pumafelsen“ heißt und ursprünglich nur der Name dieses Kultortes war, an dem Tier- aber auch Menschenopfer von den Priestern der Inka dargebracht wurden. Vor allem begeistert mich die Landschaft, auf Wanderwegen, die aufwändig und mühevoll angelegt und gepflastert aus den Steinen der gebänderten Formationen sind. Der gelbe Farbstich der Insel, das tiefblaue Wasser des Sees und im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel der Anden erleben Sie auch auf der viActive Argentinien Bolivien Peru. Einfach unvergesslich!

4. Huayna Potosi – La Paz – Bolivien

Höhe: 6.000 m
Trekking-Länge:  1 zu 2 Tagen
Schwierigkeitsgrad: mittel

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Der Huayna Potosi ist mit seinen 6.088 m wohl der prominenteste Gipfel in der Cordillera Real der südamerikanischen Anden. Mit seiner symetrischen Pyramidenform und seinem vergletscherten Berggipfel zieht er die Bergsteiger in seinen Bann. Das könnte an der Nähe zu La Paz liegen oder am grenzenlosen Ausblick über das ganze Altiplano bis hin zum Titicacasee. An diesem Gebirgststock aus Granit, geologisch ein Batholith, hängen Gletscherzungen, die bis zu 5.000 m zur Amazonasseite herab reichen. Selten können Sie meiner Meinung nach eine so faszinierend geformte Eiskappe, wie der Huayna sie hat, noch vorfinden, welche nicht nur für geübte Alpinisten ein Blickfang darstellt. Denn die alpinistischen Schwierigkeiten halten sich in Grenzen, aber nur wer von Ihnen wirklich fit und gut akklimatisiert ist, erklimmt den Berg an einem Tag. Für die weniger erfahrenen Bergsteiger geht der Trek ab der Hütte los und ein Camping ist unnötig.

5. Ojos de Salado – Atacamawüste, Chile

Höhe: fast 7.000 m
Trekking-Länge:  6 zu 7 Tagen
Schwierigkeitsgrad: schwer

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Den Titel als höchster Berg verlor der Ojos de Salado gegen den Aconcagua bei einer Neuvermessung im Jahr 1995, aber er zählt trotzdem mit seinen 6.893 m als höchster Vulkan der Erde. Durch die zentrale Lage in der extrem trockenen Atacamawüste ist fast keine nennenswerte Gletscherbildung vorhanden. Auch wenn die Besteigung als äußerst aufwendig gilt, verzeichnet der Berg einige Weltrekorde. Unter anderem stellte Gonzalo Bravo einen Weltrekord für die bisher größte erreichte Höhe für ein Fahrzeug auf. Andre Hauschke pedalierte in einer Mehrtagesfahrt vom Pazifik bis auf eine Höhe von 6.085 m.

Zwar machen die komplizierte Anfahrt, die extremen Bedingungen der Hochwüste und die Höhe den Berg zu einem anspruchsvollen Expeditionsziel, aber die Mühen werden sich lohnen. Unauslöschliche Eindrücke einer der eigentümlichsten Landschaften der Welt warten auf Sie. Geprägt ist die Tour durch bizzare Felsgebilde, bunt leuchtende Lagunen, vielgestaltige Vulkane und das alles in weit über 4000 m Höhe. Wen Sie denken, dass in dieser charakteristischen extremen Höhe kein Überleben für Tiere möglich ist, dann haben Sie sich getäuscht. Nicht nur Pflanzen können hier überleben, sondern in den Lagunen wimmelt es von Flamingos. Nicht zu vergessen, die außergewöhnliche Luft und eine schier unglaubliche Fernsicht bietet sich Ihnen nach all den Anstrengungen.

Welche Gipfel in Südamerika haben Sie schon bestiegen? Erzählen Sie mir von Ihren Erlebnissen!

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Der Autor:

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