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viventura hilft auch in Chile

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Unser Kollege Ricardo hat uns vor zwei Monaten zu einem Projekt geführt, für das er sich selbst schon seit langem engagiert. Es hat sich dem Problem des Drogenkonsums in der Großstadt angenommen und soll abhängingen Jugendlichen helfen, den Weg zurück in ein normales Leben zu finden.
Der radikale Drogenentzug wird hier nicht praktiziert, es wird vielmehr versucht nachhaltig zu helfen. Der Prozess ist in drei Etappen aufgeteilt. In jeder Etappe wohnen die Jugendlichen in unterschiedlichen Häusern.

Im ersten Haus, entsprechend der „Vorbereitungsphase“, leben ca. 30 Jugendliche. Viele von ihnen haben zum Zeitpunkt der Aufnahme keine sozialen Kontakte mehr. Aus diesem Grund wird durch das tägliche Miteinander und Gespräche mit Besuchern versucht, die kommunikative Fähigkeit der Jugendlichen und ihr Selbstvertrauen aufzubauen. Alle Bewohner sind freiwillig in dieses Haus gekommen. Die Tür steht theoretisch Jedem offen. Leider gibt es nicht ausreichend Plätze und Betreuer. Die Einnahme der Drogen ist nicht verboten im Haus, die Betreuer achten lediglich darauf, dass durch eigene Willenskraft die Einnahme verringert wird. Die Jugendlichen dürfen auch weiterhin außer Haus gehen. Doch natürlich gibt es Regeln und bestimmte Zeiten, die bei aller Freiheit beachtet werden müssen. Nur wenige hören in dieser Etappe auf.

Sobald die Betreuer überzeugt sind, dass ein Jugendlicher genügend eigene Willenskraft gesammelt hat, die eigentliche Entziehungskur zu beginnen, kann er in das zweite Haus umziehen. Es ist eingegliedert in ein Jugendheim der weltweit tätigen „Don Bosco“-Stiftung. Hier müssen die Jugendlichen allerdings auf dem Gelände bleiben. Wenn sie das Haus verlassen, ist das Projekt für sie beendet.

In das dritte Haus kommen diejenigen, die die Entziehung geschafft haben. Sie sollen nun langsam zurück in den Alltag geführt werden. In erster Linie geht es darum, den Teilnehmern Perspektiven für ein neues Leben zu aufzuzeigen.

Das Programm hat eine sehr hohe Erfolgsquote. Das liegt auch daran, dass viele der Betreuer selbst vor ihrer Tätigkeit drogenabhängig waren und sich mit der Situation der Jugendlichen noch identifizieren.

Das gesamte Prozess ist im Gegensatz zu den staatlichen Heimen umsonst. Das Programm wird durch von dem bereits erwähnten „Don Bosco“-Jugendprojekt der Salisianer gestützt, ist aber zu einem großem Teil auf Spenden von Außen angewiesen, um fortbestehen zu können. Geld fehlt bspw. für richtige Betten und für die Sanierung oder Errichtung von sanitären Anlagen. Für uns steht fest, dass wir mit unseren Spendeneinnahmen, die wir durch unsere Reisen erzielen, dieses Projekt mitunterstützen werden.

Natascha Hog und Hendrik Moorahrend – Santiago, Chile

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