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Die Völker am Ende der Welt

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Bei Ankunft der Spanier lebten im heutigen Chile etwa eine Million Menschen unterschiedlicher Völker mit unterschiedlichen Sprachen, Religionen und Gesellschaftsstrukturen.
Im Norden waren Aymarás und Atacameños angesiedelt, sie lebten von der Landwirtschaft (Kartoffeln, Quinoa) und Viehhaltung (Lamas, Alpacas). An der Nordküste waren die Changos angesiedelt.

Die größte Gruppe bildeten die Mapuches, die zwischen der Choapa Region und der Insel Chiloé lebten. Die Rapa Nui bilden noch heute auf der Osterinsel die Mehrheit.
In den südlichen Kanälen und Fjorden lebten die Kaweskar und Yamanás – oder Yaganes – hauptsächlich vom Fischfang. Die Aonikenk oder Tehuelches im heutigen Patagonien und die Sélknam auf Feuerland waren haupsächlich Jäger und Sammler.

Die Spanier konnten die Mapuche-Indianer nicht besiegen. Bis Mitte des 19. Jahrhundert war die südliche Hälfte des Landes (ab dem Río Bío Bío) „nicht-erobertes Mapuche-Land“. Ein letzter „Aufstand“ 1881 gegen das von Spanien unabhängige Chile führte dann zur Umsiedlung auf „reducciones“ (Reservate, 10 Prozent des ursprünglichen Mapuche-Landes) und zahlreichen Integrationsversuchen. 2001 fanden beispielsweise Verhandlungen um von Mapuche „illegal“ besetztes Land statt…

In Chile hat fast jeder indianisches Blut. Im Süden siedelten ab dem 19. Jahrhundert Deutsche, ansonsten herrscht eine „iberoamerikanische Mischung“ vor. Anders als in Bolivien, Peru oder Ecuador haben die Indigenas in Chile keinen politischen Einfluss und bilden auch nicht den Großteil der der Bevölkerung.

Die Völker im Süden, wie die Sélknam oder Yamanás, sind vom Verschwinden bedroht und obwohl es in den letzten Jahren große Anstrengungen von Seiten der Regierung gab, den indigenen Völkern wieder ins Bewusstsein der Chilenen zu verhelfen. Ist doch die allgemene Haltung der Bevölkerung, vor allem in den Städten, eher von Desinteresse gegenüber den indigenen Landsleuten geprägt.

Mathias Sivila – Santiago, Chile

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