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Aussichten und Töne aus der Humahuaca Schlucht

Die Humahuaca Schlucht kann man von der meistens mit Wolken bedeckten Hauptstadt Jujuy oder von der andinen Mondlanschaft der Puna-Hochebene erreichen. Aber wenn man an der „Quebrada de Humahuaca“ ankommt, merkt man: da herrscht die Sonne. Man versteht, warum die Einwohner der Gegend immer noch die Sonne für Gott halten. Woher sollten sonst die unglaublichen Farben der Felswände und Leute kommen und noch – tausende Jahren nachdem der Grande Fluss diese Schlucht gebildet hat – weiter glänzen?

Neben der herrlichen Natur gibt es entlang der Schlucht zahlreiche kleine malerische Dörfer. Jedes hat seinen bunten Markt und seine Lehmkirche, alles im alten Kolonialstil. Ein Beispiel dafür ist der Eingang zur Schlucht: Purmamarca. Das niedliche Dorf liegt am berühmten „Berg der sieben Farben“ und macht ihn noch bunter mit seinen Märkten und Leuten, den Kollas. Weiter auf dem Weg entlang des Flusses befindet sich Maimara, genau gegenüber einer Steinwand, der sogenannten „Palette des Malers“. Der Friedhof liegt etwas höher als die Häuser und Straßen auf einem Hügel, so dass es die Seelen näher zu Gott haben.

Ein Paar Kilometer weiter befindet sich Tilcara. Diese kleine Stadt hat Argentinier und Ausländer, die sie einmal besuchten und dort für immer blieben, verzaubert. Dort entwickeln Einwohner und Einwanderer die schönsten Kunsthandwerke. Die Leute an den „Pucara“, archäologischen Ruinen, tragen die Kleidung der Zeiten der Inkas und sprechen immer noch ihre alte Sprache: quichua. Die Lamas und Guanacos sind seit es die Schlucht überhaupt gibt ständiger Zeuge dieses Wunders.

Die Bewohner der kleinen Stadt Humahuaca geben ihrem Ort den Namen „Narbe der Quebrada„, obwohl die Schlucht ein Paar Kilometer weiter aufhört und Raum für die dürre Puna freigibt. Das Dorf hat einige der besten Musiker der argentinischen Folklore hervorgebracht. Die Panflöten vermischen sich dort mit dem kalten Wind der Anden, der zunächst in Peru, dann in Bolivien und später hier weht.

In der „Quebrada de Humahuaca“ ist die Zeit der Inkas noch nicht vorbei und auch die Spuren derer, die vor den Inkas die Schlucht besiedelten, sind noch deutlich zu erkennen. Wegen der 10.000 jährigen Geschichte und ihrer Bewahrung wurde die Humahuaca Schlucht 2003 von der UNESCO zum „Weltkulturerbe“ erklärt. Jetzt wartet sie auf jeden, der sie mit ihren Farben und Tönen bewundern möchtet.

Ana Julia Rosales – Buenos Aires, Argentinien

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Aussichten und Töne aus der Humahuaca Schlucht

01. Okt 2003Allgemein 0 Kommentare

Die Humahuaca Schlucht kann man von der meistens mit Wolken bedeckten Hauptstadt Jujuy oder von der andinen Mondlanschaft der Puna-Hochebene erreichen. Aber wenn man an der „Quebrada de Humahuaca“ ankommt, merkt man: da herrscht die Sonne. Man versteht, warum die Einwohner der Gegend immer noch die Sonne für Gott halten. Woher sollten sonst die unglaublichen Farben der Felswände und Leute kommen und noch – tausende Jahren nachdem der Grande Fluss diese Schlucht gebildet hat – weiter glänzen?

Neben der herrlichen Natur gibt es entlang der Schlucht zahlreiche kleine malerische Dörfer. Jedes hat seinen bunten Markt und seine Lehmkirche, alles im alten Kolonialstil. Ein Beispiel dafür ist der Eingang zur Schlucht: Purmamarca. Das niedliche Dorf liegt am berühmten „Berg der sieben Farben“ und macht ihn noch bunter mit seinen Märkten und Leuten, den Kollas. Weiter auf dem Weg entlang des Flusses befindet sich Maimara, genau gegenüber einer Steinwand, der sogenannten „Palette des Malers“. Der Friedhof liegt etwas höher als die Häuser und Straßen auf einem Hügel, so dass es die Seelen näher zu Gott haben.

Ein Paar Kilometer weiter befindet sich Tilcara. Diese kleine Stadt hat Argentinier und Ausländer, die sie einmal besuchten und dort für immer blieben, verzaubert. Dort entwickeln Einwohner und Einwanderer die schönsten Kunsthandwerke. Die Leute an den „Pucara“, archäologischen Ruinen, tragen die Kleidung der Zeiten der Inkas und sprechen immer noch ihre alte Sprache: quichua. Die Lamas und Guanacos sind seit es die Schlucht überhaupt gibt ständiger Zeuge dieses Wunders.

Die Bewohner der kleinen Stadt Humahuaca geben ihrem Ort den Namen „Narbe der Quebrada„, obwohl die Schlucht ein Paar Kilometer weiter aufhört und Raum für die dürre Puna freigibt. Das Dorf hat einige der besten Musiker der argentinischen Folklore hervorgebracht. Die Panflöten vermischen sich dort mit dem kalten Wind der Anden, der zunächst in Peru, dann in Bolivien und später hier weht.

In der „Quebrada de Humahuaca“ ist die Zeit der Inkas noch nicht vorbei und auch die Spuren derer, die vor den Inkas die Schlucht besiedelten, sind noch deutlich zu erkennen. Wegen der 10.000 jährigen Geschichte und ihrer Bewahrung wurde die Humahuaca Schlucht 2003 von der UNESCO zum „Weltkulturerbe“ erklärt. Jetzt wartet sie auf jeden, der sie mit ihren Farben und Tönen bewundern möchtet.

Ana Julia Rosales – Buenos Aires, Argentinien

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