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Es ist wieder Ruhe eingekehrt im kleinen Andenstaat, in dem es vor knapp 2 Wochen den dritten Präsidentensturz der letzten acht Jahre gab. Dr. Alfredo Palacio, ein Kardiologe ist nun der neue Staatschef, der versucht, es anders und besser zu machen. Ohne Koruption, ohne Nepotismus und mit der Einhaltung der Trennung der drei Staatsgewalten – so soll Ecuador nun regiert werden.
Dazu wurden neue Minister ernannt, wie z.B. der Akademiker Dr. Rafael Correa Delgado als Finanz- und Wirtschaftsminister sowie Dr. Mauricio Gándara als Regierungsminister. Vereinzelt hallen noch Proteste durch die Strassen, der gesamte Kongress solle getauscht werden, es wurden bisher jedoch nur einige Kongressmitglieder neu ernannt. Sonst ist es auf den Strassen Quitos wieder ruhig geworden, nur am Tag des Präsidentensturzes war es etwas chaotisch und wir wären fast nicht vom Büro nach Hause gekommen. An der Küste und im Dschungel halten weiterhin einige die Fahnen hoch für ihren ehemaligen Präsidenten, wohl eher aus Angst, dass die begonnenen Projekte nun nicht zu Ende geführt werden.

Derweil haben sich der Ex-Präsident Lucio Gutierrez und auch der für kurze Zeit unschuldig gesprochene und wieder nach Ecuador zurückgekehrte Präsident von 1997, Abdala Bucaram ins Exil geflüchtet, der eine nach Brasilien, der andere nach Panama.
Und das alles ist Werk der Forajidos, (zu dt. Strolche/Banditen), der Quiteños, die mit ihren Protesten und Hupkonzerten die Absetzung Gutierrez´ erzielten und ihn dann auch noch an der Ausreise hinderten, weil sie den Flughafen stürmten. Den Spitznamen hatte ihnen ihr damaliger Präsident selbst gegeben, als die Proteste gegen ihn lauter wurden. Wegen der vier Forajidos werde er nicht sein Amt räumen, ließ er 5 Tage vor Sturz verlauten.
Nun haben die Quiteños also einen neuen Spitznamen, die Ecuadorianer einen neuen Präsidenten und wir vom Büro Quito können wieder ganz normal zur Arbeit fahren 😉

Yvonne Rössler -Quito, Ecuador

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