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Caracas aus Sicht einer Europäerin

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Da meistens eher negative Schlagzeilen über Caracas in den Medien veröffentlicht werden, hier mal einige Impressionen, die eine Europäerin während ihres einjährigen Aufenthaltes von dieser Stadt gewonnen hat.

Caracas gleicht auf den ersten Blick keineswegs einer „Moloch-Stadt“, wie es die Vermutung der Betrachterin gewesen war. Sie zeichnet sich vielmehr durch ihr strahlendes Grün und die überall vorhandenen sanften Hügellandschaften aus. Diese beinhalten zum Teil „Ranchito“ – Siedlungen, die bei Nacht als Lichtermeer funkeln. Auch mit dem Wissen, dass in diesen Häusern oft Sorgen und Nöte die Luft zum Atmen sind, ist der Anblick bei Nacht bezaubernd.

Um 6:30 Uhr morgens erwacht Caracas, dann bilden sich die langen Autoschlangen, welche sich den ganzen Tag durch die Stadt winden. Sie sind wie die pulsierenden Adern der Stadt. Erst gegen 21:30 Uhr kehrt wieder Ruhe in der venezolanischen Hauptstadt ein.

Den ganzen Tag über herrscht ein Leben, das man hören kann. Den ruhende Pol zur quirrligen Stadt bildet das Avila-Gebirge. Es grenzt direkt an Caracas an und trennt die Stadt vom Meer. Sein höchster Gipfel ist 2765 Meter hoch. Sobald man den Nationalpark betritt scheint man in eine andere Welt einzutauchen. Nur noch aus der Ferne hört man das Hupen der Autos. Man atmet tropische Waldluft, Vogelstimmen und das Plätschern eines Wasserfalls dringen ans Ohr. Wenn man aus dem Wald heraus tritt, hat man einen atemberaubenden Blick über Caracas, auf ein Foto passt der Anblick nicht drauf, so weit erstreckt sich Caracas vor einem.

Die Caraquenos sind liebenswerte Menschen, auch wenn sie einen manchmal mit ihrer zuverlässigen Unzuverlässigkeit fast auf die Palme treiben können.

Ansonsten fiel der Betrachterin noch auf, dass die Unsicherheit, die Caracas auszeichnet, gleichzeitig eine Chance ist: da es keine hundertprozentigen Sicherheiten gibt, gibt es auch keine hundertprozentigen Zwänge. Caracas ist eine Stadt mit vielen Möglichkeiten, eine Stadt in der „anything goes“.

Verena Halfter – Caracas, Venezuela

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