Merida, eine Stadt mit Rekorden in den Anden

Von viventura s 02.06.03 12:00

In Venezuelas Anden gibt es die höchste Seilbahn der Welt, Schneegestöber auf den Bergspitzen und 700 Eissorten in den Tälern – in Meridas berühmter Eisdiele Coromoto.

Merida wurde im Jahre 1558 von Juan Rodriguez Suarez gegründet. Seitdem hat sich die Stadt stetig weiter ausgebreitet, vor allem nach Norden mit direkter Sicht auf den Pico Bolivar, Venezuelas höchstem Berg (5007 m). Von Merida, der Hauptstadt des gleichnamigen venezolanischen Bundesstaates, überblickt man den Südwesten Venezuelas von einem Hochplateau 1625 Meter über dem Meeresspiegel.

Merida ist eine moderne und saubere Großstadt mit ca. 300. 000 Einwohnern. Die Stadt liegt auf einer Höhe von 1625 m. Das Klima ist höhenbedingt sehr angenehm, die Temperaturen betragen ganzjährig etwa 20 - 25 °C. La Universidad de Los Andes (ULA), gegründet im Jahre 1785 ist Venezuelas zweitälteste Universität. Heute leben in Merida mehrere zehntausend Studenten.

Bei einem Besuch Meridas ist die Fahrt mit der längsten ( 12,5 km) und höchst gelegenen Seilbahn der Welt ein Muss für jeden Besucher. Sie führt hinauf auf den 4765 Meter hohen Pico Espejo. Sie sollten außerdem nicht die Gelegenheit verpassen der "Heladeria Coromoto" einen Besuch abzustatten. Das im Guinness Buch der Rekorde verzeichnete Eiscafe, hält mit 700 verschiedenen Eissorten den weltweiten Rekord. Manche Eissorten sind sehr außergewöhnlich und definitiv schwer anderswo zu finden (Schwarze Bohnen, Wurst, Knoblauch...)

Die freundliche Atmosphäre, das Klima des "ewigen Frühlings" und die unzähligen Freizeitaktivitäten, die hier möglich sind, machen Merida zu einem sehr reizvollen Reiseziel!

Wolfgang Brunner - Miesbach, Deutschland

Tags: Lima, venezuela, Mérida, Miesbach, News, Reise, Anden

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