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Das Millenniumsprojekt der Vereinten Nationen

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Im Jahr 2002 wurde vom Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofy Anan, das „United Nations Millennium Project“ ins Leben gerufen, 147 Staats- und Regierungschefs verpflichteten sich dazu, die Ziele der Vereinten Nationen zu unterstützen. Dieses Projekt beinhaltet Entwicklungsziele und globale Strategien, die bis 2015 erfolgreich umgesetzt werden sollen. Hauptanliegen dieses weltumgreifenden Projekts sind die Reduzierung von Armut und Hunger, die Schaffung einer schulischen Grundausbildung für alle, Gleichberechtigung für Frauen, Verminderung der Kindersterberate, Verbesserung der Gesundheitsversorgung, der Kampf gegen HIV/Aids und Malaria, sowie das Sicherstellen einer stabilen Wirtschaftslage und globaler Kooperationen. Für die Dringlichkeit des Handelns und die Notwendigkeit dieses Projekts sprechen folgende Fakten:
Mehr als eine Milliarde Menschen (ein Sechstel der Weltbevölkerung) müssen mit weniger als einem Dollar pro Tag auskommen, jedes Jahr sterben immer noch mehr als elf Millionen Kinder, die Hälfte von ihnen ist unter fünf Jahren, an Krankheiten wie z.B. Durchfall oder Lungenentzündungen, deren Ursachen vermeidbar gewesen wären.
Ebenso sind es Kinder (114 Millionen) und Frauen (584 Millionen), die am meisten davon betroffen sind, keine schulische Ausbildung zu erhalten.

Armut in den Entwicklungsländern bedeutet oft mehr, als nur kein geregeltes Einkommen zu beziehen. Jeden Tag müssen sich Millionen auf kilometerlange Wege machen, um zur nächsten Wasserstelle zu gelangen, über 40 Prozent der Weltbevölkerung fehlt es an sanitären Einrichtungen, vier von zehn Menschen haben keinen Zugang zu einwandfreiem Wasser, was u.a. ein Grund dafür ist, dass viele an Krankheiten leiden, die es in Industrieländern seit Jahrzehnten nicht mehr gibt.
Armut in den Entwicklungsländern bedeutet oft mehr, als nur kein geregeltes Einkommen zu beziehen. Jeden Tag müssen sich Millionen auf kilometerlange Wege machen, um zur nächsten Wasserstelle zu gelangen, über 40 Prozent der Weltbevölkerung fehlt es an sanitären Einrichtungen, 4 von 10 Menschen haben keinen Zugang zu einwandfreiem Wasser, was u.a. ein Grund dafür ist, dass viele an Krankheiten leiden, die es in Industrieländern seit Jahrzehnten nicht mehr gibt.

Vorraussetzung für die Erreichung der Ziele ist, dass die Industrieländer 0,7 Prozent ihres Bruttonationaleinkommens als Hilfe zur Verfügung stellen. Allerdings entspricht momentan die finanzielle Hilfe der 22 reichsten Industrienationen weniger als die Hälfte der zugesagten Hilfe.

In Lateinamerika und der Karibik müssen ein Fünftel aller Bewohner dieses Kontinents mit weniger als einem Dollar pro Tag auskommen, über 60 Prozent der Ärmsten sind unter 18 Jahren. Die betroffensten Länder sind Bolivien, Guatemala, Haiti, Honduras, Nicaragua und Paraguay. Schon jetzt ist so gut wie sicher, dass nur Brasilien, Costa Rica, Mexiko, Panama und Uruguay die Millenniumsziele bis 2015 erreichen werden können. Chile ist das einzige Land, das schon jetzt die Armut im Land um die Hälfte reduzieren konnte und weiterhin Fortschritte macht. Diese Entwicklung hängt natürlich stark vom wirtschaftlichen Aufschwung des Landes ab. Für 2005 hat die Zentralbank ein Wachstum von 6,5 Prozent prognostiziert. Bei diesen Zahlen darf allerdings auch nicht vergessen werden, dass Chile weiterhin auf Platz 12 weltweit liegt, was die ungerechte Verteilung von Vermögen anbelangt. Da Lateinamerika und die Karibik zu der Region der Erde gehören, in der die Vermögensverteilung
am ungerechtesten ist, vertritt der leitende Direktor der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und Karibik, José Luis Machinea, der Meinung, dass es gerade diese Länder am schwersten haben werden, die Millenniumsziele erfüllen zu können.

Zu den größten Problemen der Lateinamerikanischen Länder gehört sicherlich die hohe Arbeitslosigkeit, die zwischen 1999 und 2004 um über drei Prozent gestiegen ist, sowie die niedrige landwirtschaftliche Produktion. Von den 222 Millionen Menschen, die in Armut leben müssen, sind 96 Millionen extrem davon betroffen. Leider gibt es noch keine ausreichenden Bemühungen, die oben erwähnten Ziele der Vereinten Nationen erfolgreich voranzutreiben, auch wenn mittlerweile in 15 von 24 Ländern die Unterernährung reduziert werden konnte.

Weiterhin sind also viele Entwicklungsländer, vor allem eben auch in Südamerika weit davon entfernt, alle Ziele des Projekts bis 2015 verwirklichen zu können.
Dieses Jahr wird entscheidend werden, denn die globale Politik muss jetzt aktiv werden, wenn auch die ärmsten Länder der Welt einige dieser Ziele erreichen sollen.

Kaddi Brückner – Santiago, Chile

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