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Uribes mutiger Vorschlag an die FARC

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Der als „Hardliner“ bekannte kolumbianische Präsident Alvaro Uribe hat der grössten Guerillabewegung des Landes Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia (FARC) erneut Verhandlungen zum Tausch von gefangenenen Mitgliedern der Gruppe gegen die von der Guerilla entführten Personen angeboten. Dies wird von politischen Beobachtern als bedeutender strategischer Schritt gesehen, seine Wiederwahl im Jahr 2006 zu sichern.

Die konservative Regierung Uribes hat eine bis zu zehntägige Zusammenkunft mit den Repräsentanten der Guerillabewegung zu Verhandlungen in der Dorfschule von Bolo Azul im Departement Valle de Cauca angeboten. Zugleich will man den Köpfen der FARC zeitlich befristete Straftfreiheit gewährleisten.

Uribe, der seit 2004 verstärkt darum bemüht ist, die aufständischen Bewegungen des Landes mit Zugeständnissen zu beschwichtigen, hat in den letzten Monaten seine Dialogbereitschaft erneut bekräftigt. Bislang wurden Verhandlungsvorschläge von den Aufständischen konsequent zurückgewiesen, da sie der Regierung weiterhin eine Zusammenarbeit mit den Paramilitärs der Autodefensas Unidas de Colombia (AUC) vorwerfen.

Einziges Entgegenkommen der FARC ist derweil die Bereiterklärung, drei enführte US-Amerikaner, die ehemalige Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt sowie einige weitere Politiker und Militärs gegen sämtliche inhaftierte Guerilleros einzutauschen.

Der Vorschlag zum bedingungslosen Austausch von 500 Guerillerakämpfern gegen 59 entführte Politiker, Militärs und Ausländer wurde im August von der FARC abgelehnt, da sie nicht mit einem Rückzug der Streitkräfte aus zwei Gemeindekreisen im Südwesten des Landes verbunden war.
Die marxistisch geprägte Bewegung hat zugleich gefordert, die an die USA überführten Rebellenanführer Sonia und Simon Trinidad auszuliefern, die dort wegen Drogenhandels und Geiselnahme angeklagt sind.

Seit der vorübergehenden, weltweit aufsehenerregenden Geiselnahme einer Trekkingexpedition 2003 in der Sierra Nevada de Santa Marta sind keine Touristen mehr in die Gewalt von Aufständischen gekommen, die zumeist in abgelegenen Teilen an der Besiedlungsgrenze des Landes operieren.

Theodor Berghausen – Bogota, Kolumbien

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