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Kolumbien: Drogenkartelle auf dem Rückzug

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Die Tage der kolumbianischen Drogenkartelle, die den Kokainhandel dominierten, gehören der Vergangenheit an. Auch wenn das Geschäft mit dem weißen Pulver lukrativer zu sein scheint als je zuvor. Die Koordination des weltweiten Handels, welche bis in die neunziger Jahre in den Händen der einst allmächtigen Clans aus Medellín und Cali lag, ist mittlerweile überwiegend von der mexikanischen Kartellen aus Tijuana, Ciudad Juárez und Sinaloa übernommen worden. Nach der US-Drogenbehörde DEA kontrollieren die Mexikaner heute zu 92% des gesamten Drogenhandels in die Vereinigten Staaten.

Obwohl Mexiko nur Transitland des Kokains und Kolumbien weiterhin eines der Hauptanbaugebiete des Rohprodukts Coca ist, verdient nun hauptsächlich die mexikanische Drogenmafia durch die Einfuhr in die USA an dem äußerst gewinnbringenden Geschäft. Nach der Zerschlagung des Medellín-Kartells mit dem Tod Pablo Escobars 1993 und des Cali-Kartells Ende der neunziger Jahre haben sich in Kolumbien dutzende kleinerer Verbünde herausgebildet, die teilweise in engem Kontakt mit den im Land irregulär operierenden militärischen Gruppierungen, sowohl linksgerichteter FARC-Rebellen als auch rechter Paramiltiärs stehen und sich gegenseitig finanziell und logistisch unterstützen.

Neben der Aufsplittung der kolumbianischen Drogenmafia scheint auch der „Plan Colombia“ unfreiwillig weitere Beihilfe für den rasanten Erfolg der kriminellen Nachfolger aus Mexiko und der Verlagerung des Problems geleistet zu haben. Der von den US-Behörden im Jahr 2000 ausgearbeitete Plan, der mit milliardenschwerer Militärhilfe unterstützt wird, sieht vor die Anbauflächen in Kolumbien durch Eradikationsmassnahmen radikal zu verringern und als Nebeneffekt die Existenzgrundlage der illegalen Kombattanten zu vernichten. Der Plan wird von der konservativen Regierung Rafael Uribes unterstützt, um die daran gebundenen US-Entwicklungsgelder zu gewährleisten.

Auch ein Großteil der mit dem Drogenhandel verbundenen Kriminalität hat sich nach Mexiko verlagert. In Nuevo Laredo, einer mexikanischen 300.000 Einwohner-Stadt an der Grenze zu Texas, sind in diesem Jahr bislang 850 Personen ermordet worden. Die Zahl der Morde in der zweieinhalb-Millionen-Metropole Medellín ist innerhalb eines Jahrzehnts dagegen um 85% zurückgegangen. 2005 wird mit 750 Opfern gerechnet, wobei die einst „gefährlichste Stadt der Welt“ zu einem der sichersten Großstädte Kolumbiens geworden ist.

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3 Antworten auf “Kolumbien: Drogenkartelle auf dem Rückzug”

  1. Bagger96 sagt:

    aha also sehr viel bringen tut ndas jnicht oder was hier steht denn sehr weiter geholfen hat mir das nicht ich arbeite gerade in der schule an einen projekt oder so und da brauche ich das sehr also bringt mir das nicht sehr viel also könnt ihr mal etwas neues rein mach3 nwas mir auch was bringt bitte danke euer Bagger96 😉

  2. Bagger96 sagt:

    Bagger96 😉

  3. Bagger96 sagt:

    achja novh was wieso kommt der Smilie immer vor den Nammen ich mache immer —> Bagger96 ; )natzürlich ohne die leertaste aber es kommt immer Bagger96 —> 😉

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