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„Cebiche“  – Fisch mal anders

„Cebiche“ – Fisch mal anders

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CevicheIm Gegensatz zu Sushi bedeutet Cebiche, auch „Ceviche“ geschrieben, nicht, den Fisch roh zu essen, sondern ihn vorher in Zitrone zu „garen“. Wer in Peru, Chile oder Ecuador war, der hat das sicherlich mal probiert. Toll daran ist, dass man sich beim Kochen nicht die Finger verbrennen kann – denn es wird kalt präpariert!

Zutaten: (2 Personen)
– ½ rohes Fischfilet (fester, weißer Fisch, z.B. Seeteufel, Rot- oder Goldbarsch)
– Limettensaft
– 1 Zwiebel
– 1 rote Paprika
– wer es scharf mag: 1 rote Chilischote
– Salz und Pfeffer
– Olivenöl

Das Fischfilet in kleine Würfel schneiden, mit dem Limettensaft in eine Schüssel geben und mindestens drei Stunden kalt stellen. Gelegentlich vorsichtig umrühren, so dass der gesamte Fisch mariniert wird.

Währenddessen die Zwiebeln klein schneiden bzw. hacken und in ein Sieb geben. Viel Salz auf die Zwiebeln geben und diese unter kaltem Wasser mit der Hand gut waschen (so wird die Säure der Zwiebeln herausgewaschen!). Danach die Zwiebeln, die Paprika sowie die Chilischote (ebenfalls in kleine Würfel geschnitten) in kleine Schüsselchen tun.

Den Fisch, die verschiedenen Schüsseln, Salz, Pfeffer und Olivenöl auf den Tisch bringen. Jeder kann sich nun seinen Fisch nach eigenem Ermessen mit Öl, Salz und Pfeffer anmachen, dazu nach Wunsch Zwiebeln, Paprika und Chilischoten dazugeben. Ein guter chilenischer Wein sowie etwas Brot darf natürlich nicht fehlen!

Übrigens, wem´s geschmeckt hat, der sollte auf jeden Fall ein Cebiche aus Muscheln oder Krabben probieren! – sehr lecker!

Es gibt natürlich viele andere Varianten, Cebiche herzustellen – gerade in Peru wird er sehr scharf gegessen. Interessant ist jedoch, woher der Name wohl stammt. Dazu folgendes: Man erzählt sich, dass möglicherweise der Cebiche seinen Namen von einem authentischen „Hurensohn“ erhalten hat. Anfang des neunzehnten Jahrhunderts ging ein englischer Seemann an der Nordküste von Lima von Bord und sah am Ufer einen dunklen Mann mit voll gestopften Backen sitzen, der dabei war, rohen Fisch mit viel Salz und Ají (Chili) zu essen. Aus reiner Neugier bat er den Mann um einen Bissen. Kurz darauf fühlte er das Brennen im Mund, in der Kehle und im Blut, ihm wurde heiß und kalt, das alles zur gleichen Zeit und er konnte nur noch ein: „Son of a bitch!“ ausrufen. Sein Ausruf degenerierte bald zu sonabitch und zu sebitch. Und wie das so ist, blieb es dann bei „Cebiche“!

 

Hier finden Sie das Rezept für das klassische, peruanische Ceviche.

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Eine Antwort auf “„Cebiche“ – Fisch mal anders”

  1. Heidi Schneider sagt:

    eine wunderschöne Erinnerung stellt sich ein:
    der wundebare Gaumenschmaus mit Blick auf das Meer!
    mmmhhh, mehr.

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