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Ecuador: Ameisen auf dem Teller

24. Okt 2008Allgemein 7 Kommentare

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Ameisen sind seit jeher Bestandteil des Speiseplans der Amazonas-Indianer. Nun haben aber auch Restaurants in der Stadt Puyo, im Dschungel von Ecuador, diese nahrhafte Spezialität für ihre Speisekarten entdeckt. In den vier Restaurants mit lokalen Speisen kann man nun Ucuys bestellen. Der Teller Ameisen serviert auf einem Blatt kostet 3,5o USD und wird zusammen mit gegrilltem Yuka und Kochbanane serviert. Dazu trinkt man die typische Chicha aus Yuka.

Die Zubereitung der Ucuys ist keineswegs einfach. Die 3-6cm großen Insekten fliegen nur 1-2mal pro Jahr und werden von den Einheimischen während Gewittern oder Regen gefangen. In der Nacht wird in Gemeinschaftsarbeit ein Feuer in der Nähe der Ameisennester gemacht. Da diese das Licht suchen, fliegen sie Richtung Feuer, verbrennen ihre Flügel und fallen auf den Boden. So können sie eingesammelt werden und dann mit etwas Wasser und Salz geröstet werden. Oft haben die Indianer im Dschungel bei langen Wanderungen oder Fahrten eine Tüte mit Ucuys dabei, die sie essen wie Popcorn.

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7 Antworten auf “Ecuador: Ameisen auf dem Teller”

  1. Andrea sagt:

    Na wer zu den Mutigen gehört, verdient Respekt.
    :o)

  2. Andre sagt:

    In der Region von Santander hier in Kolumbien sind Ameisen auch eine Spezialität. Sie werden als Snack verzehrt, zB während der Sportschau… Einheimische sagen, dass sie wie Erdnüsse schmecken, allerdings kann ich das nicht 100% bestätigen. Mir haben zwei, drei von den kleinen Viechern völlig gereicht 😉

    Bei meiner letzten Tour als Reiseleiter hatte ich sogar ganz mutige Teilnehmer dabei, fast alle haben die Ameisen probiert, per Foto haben wir es damals sogar festgehalten:
    http://www.viventura.de/reisebericht/1239
    (Tag 5)

  3. Andrea sagt:

    Hallo André,
    na das ist ja wohl unglaublich….
    In Venezuela hatte ich welche in der Suppe als Gewürz. Na aber ob das so gestimmt hat, bin ich immer noch am Zweifeln.
    Aber nachdem ich Erdnüsse nicht so ganz gerne hab, brauch ich mir um Ameisen ja keine Sorgen zu machen, gell?
    Gruß
    Andrea

  4. Miguel sagt:

    Ich habe sie mehr als salzig und trocken in Erinnerung. Wie Nüsse haben sie mir nicht geschmeckt.

    Mir geht es da aber auch eher wie Andrea: Nüsse mag ich nicht, dann lieber Ameisen. 😉

  5. Andrea sagt:

    Hallo zusammen,

    salzig und trocken, Miguel? Uaahh….

    Naja, wer es mag, gell? Wenn dann der Mund völlig ausgetrocknet ist vom Salz, ist es dann aber um so wichtiger, dass man einen Pisco-Sour in der Nähe hat…. ;o) Das desinfiziert und neutralisiert den Geschmack im Mund.

    Jetzt habe ich schon einige Berichte über Kolumbien gelesen, dass ich nun ganz neugierig geworden bin. Vielleicht sollte ich mal im nächsten Jahr dieses geheimnisumwogene Land bereisen? Immerhin fehlen mir noch einige Länder Südamerika. Bis jetzt habe ich erst 4 Länder so wirklich gesehen. Venezuela, Peru, Bolivien und Chile, wobei es in diesen Ländern auf jeden Fall noch viel mehr zu entdecken gibt…

    Na jetzt gehe ich erst mal für 6 Wochen nach Peru um intensiver Spanisch zu erlernen und dann vielleicht im nächsten Jahr, nachdem ich noch mal nach Peru musste, Kolumbiens Geschichten und Legenden besser verstehen zu können, z.B. in Muzo :o)

    So wünsche ich Allen einen schönen und angenehmen Tag.
    Grüßle
    Andrea

  6. Tomas sagt:

    Als ich noch in Freiberg lebte hat kam mein Kumpel Alonso aus Bucaramanga zu Besuch und hatte diese Ameisen aus Santander in einer Tüte mit:
    Hormigas Culonas Santanderianas – Dickpopsige Santander-Ameisen. geröstet. Halbes Kilo in Papier verpackt.
    Die waren super lecker! salzig, nussig, aber nicht unbedingt trocken…

    No hay pa comprar?
    Saludos
    Tomás

  7. Yvonne sagt:

    Ich lade euch alle ein, mit mir in Puyo diese Ucuys zu essen. Wer da lieber die Finger von lassen möchte, kann auch das Cuy (Meerschweinchen) in Quilotoa probieren.

    Lg
    Yvonne

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