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Arequipa – eine Stadt der Gegensätze

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aqpArequipa ist als die weiße Stadt Perus bekannt. Einerseits erinnert das Stadtzentrum an eine wohlhabende, vornehme und etablierte südamerikanische Stadt, in der die Einwohner, die Arequipeños, über den gepflegten und zentralen Hauptplatz flanieren. Verlassen Sie jedoch die Innenstadt, und bewegen sich in die äußeren Randgebiete ändert sich das Stadtbild drastisch – Arequipa bekommt ein neues Gesicht.

In den Außenbezirken befinden sich die zwei prägnanten Armenviertel Villa Cerillo und Paucarpate. Sie liegen sich, durch die Innenstadt voneinander getrennt, gegenüber. Beide Viertel wurden in den 90er Jahren aus dem gleichen Hoffnungsschimmer gegründet: Angetrieben von der Aussicht auf eine Arbeitsstelle, ein festes Einkommen sowie eine bessere Ausbildung für ihre Kinder zogen viele Landbewohner aus dem Hochland Perus in die Stadt.

Derzeitig leben hier bis zu 180.000 Menschen in ärmlichen Verhältnissen. Es mangelt an allem, weder die Grundbedürfnisse, noch die Institutionen für die Schulausbildung der Kinder und medizinische Versorgung sind gedeckt. Es gibt zwar öffentliche Einrichtungen, diese werden aber leider nur mit geringen Mitteln unterstützt.

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Doch in den letzten Jahren haben sich die Lebensbedingungen in den Bezirken zum Positiven gewendet. Die Stadtteile sind nun mit Elektrizität und fließendem Wasser versorgt, was die Situation vieler Familien verbessert. Diese erfreuliche Entwicklung macht sich besonders in Villa Cerillos bemerkbar, wo als nächster Meilenstein der Bau einer Kanalisation ansteht.

In 2002 wurde eine Schule in Villa Cerillos eröffnet, die mittlerweile von 525 Kindern besucht wird. Die Schule bietet den Kindern eine solide Ausbildung, womit die Chance auf ein bessere Zukunft wächst. Auch ist der Bau einer großen Aula für Theateraufführungen, Mahlzeiten und Familienfeiern geplant. viSozial e.V. finanziert darüber hinaus ein tägliches ausgewogenes Mittagessen für alle Kinder der Schule.

Im Stadtviertel Paucarpate fördert die Organisation ein medizinisches Zentrum. Während einer Gesundheitskampagne in 2007 wurde festgestellt, dass 99,3% der Kinder von Parasiten im Magen- und Darmtrakt befallen sind, 50% starke Sehschwäche haben (auch aufgrund des grellen Lichts durch das helle Sillar-Gestein auf 2.400m Höhe) und 30% Mangel- bzw. Unterernährung aufweisen. Unterstützt von einigen deutschen Ärzten wurden Spendengelder gesammelt und damit eine Gesundheitsecke errichtet, wo die Kinder von einer Krankenschwester betreut werden. Wußten Sie, dass die Sozialprojekte auch während unserer Reisen durch Peru besucht (Tag 5) werden? Dort können Sie sich persönlich ein Bild von den Projekten und den erreichten Meilensteinen machen.

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Um die Planung von Kampagnen, Verbesserung der Projektarbeit und Lehrerfortbildungen besser zu koordinieren, finden monatliche Gespräche mit den Lehrern und Projektverantwortlichen statt. Auf diese Weise kann gewährleistet werden, dass die Zusammenarbeit stetig verbessert wird.

Wie auch Sie die Schule und zahlreiche weitere Projekte unterstützen können, erfahren Sie auf der Homepage von viSozial e.V.

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