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„Ästhetik der Waffen“ – Quito

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Bis zu dem Zeitpunkt, zu dem drei mit Gewehren bewaffnete Männer mit Schutzwesten und –helmen aus einem getönten Wagen aussteigen und jemanden mit einem Koffer Geld bewachen, scheint alles friedlich in der Strasse Amazonas im Norden Quitos zu sein.

Dieses Bild ist man inzwischen in Quito schon so gewohnt, wie das Bild der 46 bewaffneten privaten Schutzmänner im Bereich Amazonas/Patria/Orellana auf der Strasse. Das Gesetz verbietet eigentlich, dass Schutzmänner auf den Strassen mit ihren Waffen arbeiten und erlaubt es nur in Ausnahmefällen zum Schutz von Gebäuden oder Personen.

Dem Soziologen Mauro Cerbino zufolge, bildet sich langsam eine „Ästhetik der Waffen“ in Quito. Überall sieht man bewaffnete Menschen, die Häuser, Menschen oder Institutionen bewachen. Laut Cerbino ruft dieses das Gefühl hervor, dass man nur mit einer Waffe sicher sein kann. Dieses bewirkt laut ihm dann wieder, dass es immer stärkere Gewalt gibt, da die Antwort auf mehr Waffen, mehr Waffen seien.

Behördlich sind 124 162 Waffen verschiedenster Kaliber registriert, wovon 47 373 Sicherheitsfirmen gehören und 76 789 Privatpersonen. Darüberhinaus gibt es noch die Polizeiwaffen. Die Behörden gehen davon aus, dass auf jede registrierte Waffe drei unregistrierte entfallen.

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