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Butsch Cassidy & the Sundance Kid, eine etwas andere Südamerikareise Teil I

01. Sep 2008Allgemein 3 Kommentare

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Butsch Cassidy und Sudance Kid (Paul Newman und Robert Redford) laden am Ende des Filmes noch ein Mal ihre Waffen, tauschen ein paar coole Sprüche aus und Stürmen aus einer Plaza die von Soldaten umzingelt ist. Der Film geht zu Ende in der Szene wo beide verwundet in den (fast) sicheren Tod schauen…

Ihr Fragt euch was das Ganze mit Südamerika zu tun hat? Na ja, so einiges. Die Endszene des Films (auf die wahre Geschichte von Robert Leroy Parker und Mike Cassidy basierend) spielt sich in Bolivien ab, in einem Dorf unweit von Tupiza, wohin das Schicksal die beiden amerikanischen Revolverhelden und Bankräuber verschlagen hatte.

Tausend Dollar waren auf ihre Köpfe ausgeschrieben als sie 1901 die Flucht von den USA nach Südamerika wagten. Im März kamen sie in Buenos Aires an und nahmen im Juni den Zug nach Chubut in Patagonien wo sie sich erstmal in Cholila niederließen. Vielleicht hatte die Weite der patagonischen Pampa sie angelockt?

1903 sandte die Detektei Pinkerton ein Agent nach Buenos Aires mit dem Auftrag Cassidy und Sundance Kid zu finden. Der Agent Dimao erfuhr wo sich die beiden aufhielten aber die Regenzeit verhinderte seine Reise nach Patagonien. Er hinterließ aber der argentinischen Polizei Steckbriefe der in Amerika gesuchten Räuber.

Am 14. Februar 1905 überfielen zwei englischsprechende Banditen eine Bank in Rio Gallegos, 1100 Km südlich von Cholila, in der Nähe der Magellanstraße. Sie entkamen nach Norden in den Weiten Patagoniens. Butsch Cassidy und Sundance Kidd wurden zwar unter Verdacht genommen, man konnte aber nie wirklich die beiden mit der Tat in Verbindung setzen.

Sie wurden aber ab dem Zeitpunkt von der argentinischen Polizei gesucht und mussten fliehen. Sie nahmen die Route über den Nahuel Huapi-See bei Bariloche und flüchteten nach Chile. Man weiß nicht genau was sie in Chile trieben, es könnte sein, dass sie sich eine Zeit lang in der Nähe einer Salpetermine aufgehalten haben. Im selben Jahr reisten die beiden nochmal geschäftlich nach Argentinien, sie überfielen die Bank von Villa Mercedes, westlich von Buenos Aires. Mit vielen hundert Soldaten hinter sich flüchteten die Räuber über die Anden wieder nach Chile.

1906 führte ihre Spur nach Bolivien, wo die Cowboys Arbeit in einer Mine auf 5000 Meter Höhe gefunden hatten bzw. beim Bau einer Eisenbahn in der Nähe von La Paz als Muli-Dompteure sich betätigten.

Continuará…

(Heißt auf Spanisch es geht bald weiter…)

und hier geht es weiter zum 2. Teil

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3 Antworten auf “Butsch Cassidy & the Sundance Kid, eine etwas andere Südamerikareise Teil I”

  1. wolfgang Neumann sagt:

    Hallo Mathias, natürlich habe ich den Film gesehen, wo 2 Gauner zu „Simpatlingen“ werden. Dass da eine echte Geschichte dahinter steckt wußte ich nicht.natürlich interessiert mich, como continua la storia.
    sonst alle OK bei Euch?

    Gruß
    Wolfgang

  2. Mathias sagt:

    Hallo Wolfgang!

    Schön von dir zu lesen! Genau, die wahre Geschichte ist noch besser als der Film. Ich erzähle im nächsten Newsletter weiter 🙂

    Saludos!

  3. Kristina sagt:

    Hi,
    ist mir was entgangen?
    Wo ist die Fortsetzung??? :o)
    Ich kann mich erinnern, als ich 2000 in Bolivien war, hatte ich auch im Reiseführer über die 2 gelesen und irgendwas stand noch von Tupiza da …
    Pero ne me recuerdo exactamente … :o)

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