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Chile hat einen Kandidat gegen Hidro-Aysen

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Seit einer Woche hat Chile nun einen Kandidat an die Präsidentschaft, der sich gegen das Millionenprojekt Hydro-Aysen stellt.

Der sozialdemokratische Abgeordnete, Marco Enriquez-Ominami, ist gegen den Wunsch seiner Partei seit einigen Wochen im Wahlkampf um die Präsidentschaft. Mit mehreren innovativen Ideen zur Wirtschaftspolitik sowie zur Sozialversorgung sorgt er nun für Unruhen im Wahlbereich der Regierenden Koalition „Concertacion“.
Doch das wohl neuste und interessanteste an diesem jungen Kandidat ist wohl seine vor kurzem geäußerte Haltung zum Projekt Hydro-Aysen.
Bei einer Sitzung mit dem „Consejo de Defensa de la Patagonia, CDP“ (Rat zur Verteidigung Patagoniens) und der Ecologischen Partei äußerte sich Enriquez-Ominami direkt gegen das umstrittene Projekt, das in Chiles Patagonien ein riesiges Tal überschwemmen soll, um dort mehrere Wassserenergiekraftwerke zu bauen.
Das Projekt, das die einzigartige Landschaft und den Tourismus, Haupteinnahmequelle der Region in Gefahr setzt, wird vor allem von lokalen Einwohnern der Region und Umweltverteitigern weltweit bekämpft.

Mit Enriquez-Ominami ist es jetzt der erste Präsidentkandidat der sich offen gegen das Projekt stellt, da die anderen Kandidaten sich bisher für das Projekt geäusert haben.

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