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Choquequirao – warum Sie einmal dort gewesen sein müssen

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choquequira.danielle.pereiraflickrSie lieben es zu wandern und suchen nach einer unberührten Alternative  zum Inka-Trail? Wie wäre es mit Choquequirao? Wenn Sie etwas über Peru wissen, dann kennen Sie sicher Machu Picchu, aber kennen Sie auch die unbekannte Zwillingsschwester, die Festung mit dem Namen Choquequirao?

Choquequirao bedeutet so viel wie “Wiege des Goldes” und war als Ort gedacht, an dem die letzten Inkas ihr Gold vor den spanischen Eroberern zu schützen versuchten. Diese wahrhaft beeindruckende und mystische Stätte liegt verborgen gerade mal auf 3000 Metern Höhe an den Hängen der Schlucht des Río Apurimac, eine der tiefsten Canyons der Welt. Im Moment ist der Zugang zur Festung nur über die 30 km lange Wanderstrecke beginnend im Dorf Cachora möglich, das 154 km von Cusco entfernt in Richtung Abancay liegt. Obwohl man die Strecke in drei Tagen schaffen kann, ist es ratsam, mindestens vier Tage einzuplanen, um die herrliche Landschaft und die gewaltigen Berge in sich aufnehmen und bewundern zu können und genügend Zeit bei den Ruinen selbst zu haben.

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Diese Wanderung können Sie ohne Bedenken allein durchführen. Es ist schlicht unmöglich, sich zu verlaufen, da es der einzige Wanderweg im Umkreis von mehreren Meilen ist und es alle paar Kilometer einen Campingplatz gibt, an dem Sie Ihre Vorräte auffüllen können oder ein Maultier mit Führer mieten können, wenn das Gepäck zu schwer wird. Anders als beim Inka-Trail brauchen Sie weder im Voraus reservieren noch gibt es beschränkte Besucherzahlen. Trotzdem werden Sie kaum mehr als 50 Touristen auf einem Campingplatz finden. Auch der Eintrittspreis ist wesentlich niedriger als für Machu Picchu und kann direkt nach der Ankunft beim Kontrollposten am Eingang der Stätte bezahlt werden.

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Die verwunschenen Ruinen selbst sind deutlich größer als Machu Picchu und in neun verschiedene Bereiche nach ihrer Nutzung unterteilt. Bedenken Sie jedoch, dass erst rund 30 Prozent der Ruinen enthüllt wurden, da größere Ausgrabungen erst im Jahr 1996 begannen. Deshalb ist es sehr einfach, noch große Gebiete an unentdeckten Ruinen im Dschungel zu entdecken, ein wahrer Indiana-Jones-Moment! Für ein angemessenes Trinkgeld werden englischsprachige Freiwillige vom Nationalen Kulturinstitut (INC) die verschiedenen Bereiche erklären und Ihnen einen Blick auf die andauernden Ausgrabungen gewähren. Sie sollten wenigstens einen Tag für die Entdeckung der Ruinen einplanen.

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Falls es Ihnen zu abenteuerlich ist, allein unterwegs zu sein, können Sie auch eine Tour als geführte Wanderung buchen. Das bedeutet, dass sie nur ihren Rucksack tragen müssen, während Zelte und gekochte Mahlzeiten, genau wie beim Inka-Trail, im Camp auf Sie warten, jedoch zu einem Bruchteil der Kosten und in angenehmer Einsamkeit. Choquequirao ist auch eine super Alternative für diejenigen, die Probleme mit der Höhenkrankheit haben, da die Wanderung nur zwischen 1800 und 3030 Metern stattfindet, anders als beim Inka-Trail, der Pässe von fast 5000 Metern überquert.

Alles in allem ist Choquequirao ein einmaliges, sicheres und unkompliziertes Abenteuer, das mit dem Erlebnis des Inka-Trails konkurriert, wenn es nicht sogar übertrifft, da Sie am Ende noch genügend Budget übrig haben, um es sich anschließend in Cuzco richtig gutgehen zu lassen…

Originaltext Englisch: Arno Polinsky

Fotos: Danielle Pereira

Haben Sie schon einmal Machu Picchu besucht oder waren Sie sogar schon einmal in Choquequira? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

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Der Autor:

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