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Chile: Das Jahr der Vulkane

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Vor genau einen Jahr brach der Vulkan Chaitén in Nordpatagonien aus. Der unscheinbare Berg, zu nahe am gleichnamigen Ort gelegen war zuvor kaum jemanden aufgefallen -laut Geologen war er in den letzten 9000 Jahren inaktiv- Er hat sich seit einen Jahr nicht wieder beruhigt, im Gegenteil, das Städtchen ist praktisch zerstört worden. Zu erst kam die Asche herunter, aber mit einsetzen der Regenzeit wurde die Asche vom Rio Blanco Fluss in die Stadt gespült und begrub diese fast vollständig. Dank der schnellen Evakuierung gab es keine Opfer, aber mehrere hundert Bewohner der Region haben alles verloren und können bis heute nicht zurück in ihre Häuser. Die Regierung hat beschlossen, die Stadt an einem anderen Ort wieder aufzubauen.

Auch der Vulkan Llaima, in der Seen und Vulkan Region Chiles, ist innerhalb eines Jahres zwei Mal ausgebrochen. Das letzte Mal  Anfang April diesen Jahres. Auch hier konnten durch eine gute Überwachung des Berges und eine schnelle Evakuierung des Nationalparks Conguillio Opfer vermieden werden. Und vor nur ein Paar Stunden meldete das Chilenische Fernsehen, dass der Descabezado Grande, ein weiterer Vulkan etwa 500 Km südlich von Santiago Anzeichen von Aktivität zeigt.

Aber diese Nachrichten sind nichts ungewöhnliches, die Chilenen leben schon immer in der Nähe von Vulkanen.  In der Kolonialzeit und davor gab es lange Perioden vulkanischer Aktivität, so dass z.B. das Festland um die heutigen Städte Puerto Varas und Puerto Montt von Mapuche Indianer und Spanier verlassen wurde. Man siedelte auf die große Insel Chiloé über, von wo man über hundert Jahre lang ein vulkanisches Schauspiel beobachten konnte. Mehrere Vulkane brachen in der Zeit aus, so dass diese Region erst Mitte des 19. Jahrhunderts wieder besiedelt wurde.

Aber auch heute müssen oder wollen viele Chilenen am Fusse des Vulkans leben. Germán aus Pucón zum Beispiel, ist am Fusse des Villarrica Vulkans (einer der aktivsten Vulkane in ganz Südamerika) geboren und aufgewachsen … aber nicht nur das. Germán steigt mehrmals in der Saison auf den Berg und zeigt unter anderen auch unseren viventura-Gruppen (wenn er sie erstmal bis zum Kraterrand gebracht hat) wie spektakulär im Krater brodelndes Magma aussieht. Der mit Seismographen gut überwachte Vulkan ist ein Highlights bei unseren Chile- und Patagonien Touren und lockt in Sommer wie in Winter Besucher aus aller Welt nach Pucón.

Auch die Fruchtbarkeit der Böden im Chilenischen Süden ist zum großen Teil auf vulkanische Aschen zurückzuführen und so kann ein Feuerberg Fluch oder Segen für eine Region bedeuten. Nicht umsonst haben die Mapuches Vulkane als heilige Wesen vergöttert, wenn große Häuptlinge oder Schamanen starben, wurden sie laut den Mapuche Indianer zu Vulkane oder Wolken.

Im Bericht von Antje Leben am Fusse des Tungurahua lest ihr mehr über das Leben der Menschen mit dieser stetigen Gefahr.

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