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Das Unwetter in Brasilien – Eine Berichterstattung

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UE Nach den stärksten Unwettern seit 1966 und den dadurch ausgelösten Erdrutschen sind im Raum Rio de Janeiro insgesamt über 200 Menschen ums Leben gekommen. In der letzten Woche hatte es in der Stadt in 12 Stunden soviel geregnet wie sonst im gesamten April, wodurch in der am stärksten, 13 Kilometer von Rio entfernt, betroffenen Stadt Niterói 140 Menschen gestorben sind. Mittlerweile hat sich die Lage aber wieder beruhigt, da der sinnflutartige Regen stark nachgelassen hat.

Unwetter in Rio (von hotindienews)

Die viventura Reisegruppen waren von den starken Regenfällen nicht betroffen, da sie zur Zeit im Amazonasgebiet sind. Dementsprechend sind alle wohlauf. Auch die kommenden Touren werden, aufgrund der sich beruhigenden Wetterlage, nicht betroffen sein. Lest hierzu auch den Live-Reisebericht der Gruppe.


Überflutung

Überflutetes Zentrum (von evanmarkross)

Die meisten Todesopfer der Regenfälle gab es nach dem größten Erdrutsch in Niterói, wo 40 Gebäude von Schlamm und Geröll überspült und etliche Opfer verschüttet wurden. Es gibt immer noch Vermisste in diesem Gebiet. Experten sagen jedoch, dass bei solchen Erdrutschen die Wahrscheinlichkeit, dass Opfer noch Tage geborgen werden im Verhältnis zu einem Erdbeben eher gering seien. In Haiti z.B. sind noch Tage nach dem schwerem Erdbeben Verschüttete gerettet worden.

Gefährdet waren und sind vor allem die Bewohner der auf den Hügeln liegenden Armenviertel, den sogenannten Favelas. Viele dieser Siedlungen sind illegal errichtet worden und haben somit keine Baugenehmigung. Der Boden dort in den Bergen ist bei starken Regen besonders anfällig und die Gefahr für Katastrophen generell sehr hoch ist. Allein in diesen Stadtbezirken wurden insgesamt 140 Erdrutsche gemeldet. Im Stadtgebiet von Rio selber kam es ebenfalls zu großflächigen Überschwemmungen und umgestürzten Bäumen, was zu einem kurzfristigen Chaos geführt hat.

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Wohngebiet in Rio (von philerj145)

Durch die große Anzahl der Bergrutsche gerade in den illegal errichteten Wohngebieten ist eine, durch den Staatschef  Luiz Inácio „Lula“ ausgelöste, Diskussion über das langjährige Missmanagement der Baubehörden ausgelöst worden. „Lula“ macht diese Tatsache auch für die vielen Opfer verantwortlich. Die Behörden hatten immer wieder beide Augen bei der Errichtung dieser Problemviertel zugedrückt.

Der Städtebau-Experte André Urani ging im brasilianischen TV sogar soweit, zu sagen, dass die Stadt an einer Stelle errichtet worden sei, an der ein Nationalpark hätte errichtet werden müssen. Der Grund sei völlig ungeeignet für den Städtebau. Der brasilianische Präsident kündigte an, in Zukunft höhere Baustandards durchsetzen zu wollen.

Was denkt ihr über die aufgekommene Diskussion der illegal errichteten Viertel? Schreibt uns eure Meinung zu diesem Thema?

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