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Die wichtigsten Reiseinfos zum Zika-Virus

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Es gibt Ausbrüche des Zika-Virus in Südamerika. Was bedeutet das für unsere Reisen? Ist es sicher zu reisen? Kann ich infiziert werden? Hier finden Sie einige Antworten auf diese und andere häufig gestellte Fragen und die wichtigsten Reiseinfos zum Zika-Virus.

Bitte beachten Sie: Wir sind keine Mediziner. Der folgende Text beruht auf Informationen von der WHO. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an einen Mediziner.

Was ist die Zika-Virus-Infektion und wie wird der Virus übertragen?

Die Zika-Virus-Infektion wird durch den Stich einer infizierten Aedes-Stechmücke verursacht. Die häufigsten Symptome von einer Zika-Virus-Infektion sind leichtes Fieber und Hautausschlag. In der Regel begleitet von Muskel- oder Gelenkschmerzen und allgemeinem Unwohlsein, welches 2-7 Tage nach dem Stich einer infizierten Mücke beginnt.

Ein Viertel der Infizierten entwickelt die o.g. Symptome. Die Symptome sind i.d.R. mild und können bis zu einer Woche andauern. Die Symptome sind ähnlich wie die von Dengue- oder Chikungunya-Erkrankungen, die durch die gleiche Art von Mücke übertragen werden. Bislang  sind  nur vereinzelte Todesfälle dokumentiert, die überwiegend mit anderen Vorerkrankungen in Zusammenhang standen.

Neurologische und Autoimmun-Komplikationen sind selten, wurden aber in den Ausbrüchen in Polynesien und kürzlich in Brasilien beschrieben.

 

Wie wirkt sich der Zika Virus auf Schwangere aus?

Schwangere Frauen haben das gleiche Risiko wie der Rest der Bevölkerung mit dem Zika-Virus infiziert zu werden, da der Virus durch den Stich einer infizierten Aedes-Stechmücke übertragen wird. Wissenschaftler nehmen an, dass es bei der Infektion mit dem Zika-Virus bei Embryos im Mutterleib zu Schädelfehlbildungen führen kann.

Empfehlung: Schwangere sollten möglichst von nicht zwingend notwendigen Reisen in Gebiete mit aktuellen Zika-Ausbrüchen Abstand nehmen.

 

Gibt es eine Behandlung für Zika?

Die Behandlung besteht in der Linderung von Schmerzen, Fieber und anderer Symptome, die den Patienten Unannehmlichkeiten bereiten. Es wird empfohlen, sich auszuruhen und viel zu trinken, um Dehydrierung zu vermeiden. Es gibt keinen Impfstoff oder bestimmte Medizin gegen diesen Virus.

Ist es ratsam in Länder zu reisen, wo der Zika-Virus im Umlauf ist?

Die WHO spricht keine Reise- oder internationale Handelsbeschränkungen im Zusammenhang mit dem Zika-Virus aus. Reisenden wird empfohlen, die vorgeschlagenen Vorkehrungen zu treffen, um Mückenstiche zu vermeiden (s. u.).

 

Welche Länder sind betroffen?

Barbados | Bolivien | Brasil | Kolumbien | Ecuador | El Salvador | Französisch-Guayana | Guadeloupe | Guatemala | Guyana | Haiti | Honduras | Martinique | Mexico | Panama | Paraguay | Puerto Rico | Saint Martin | Suriname | Venezuela

Die Aedes-Stechmücke ist i.d.R. nicht im Hochland (z.B. Cuzco, Puno, La Paz, Uyuni, Potosi) anzutreffen. Neuste Informationen zur Ausbreitung gibt es hier.

 

Welche Maßnahmen sollten ergriffen werden, um die Zika-Virus-Infektion zu verhindern?

Primär sollten Mückenstiche vermieden werden:

  • Abdeckung unbedeckter Haut mit langärmeligen hellfarbigen Shirts, Hosen und Hüte

  • Verwenden Sie Insektenschutzmittel, die von den Gesundheitsbehörden empfohlen werden

  • Schlafen Sie unter Moskitonetzen.
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6 Antworten auf “Die wichtigsten Reiseinfos zum Zika-Virus”

  1. Alexander sagt:

    Vireninfektionen treten immer wieder und irgendwann vermehrt auf, aber deshalb sollte man nicht gleich eine Reise nach Südamerika absagen oder gar erst keine buchen. Ich bin in den letzten Jahren nur in Südamerika unterwegs gewesen, zuletzt noch in Kolumbien und das auch mit ausgedehnten Dschungelwanderungen und habe mir, sowie auch meine Mitreisenden keine Infektion geholt. Das ist natürlich keine Garantie und es kann jeder Zeit passieren. Auch dieses Jahr geht es nach Mittelamerika, nach Mexiko.
    Die Presse stürzt sich natürlich immer gerne auf spektakuläre Ereignisse und bereitet somit wieder mal Panik. Also lasst euch dadurch nicht abbringen in die schönen Länder Südamerikas zureisen. Im übrigen „Daumen hoch!“ für viventura, mit denen ich einige Reisen unternommen habe.

    • Benno sagt:

      Hi Alexander, vielen Dank für den netten Kommentar! Ganz Recht, die Presse stürzt sich gerne auf solche Meldungen- siehe Ebola. Eine Reisewarnung und Infos sind allemal angebracht, Panikmache aber nicht. Liebe Grüße, Benno

  2. Loy Angelika sagt:

    Frage:
    . Reise mitte des Monats für 3 Wochen
    nach Brasilien. Wenn ich dort infiziert werde wie wirkt sich das auf eine
    spätere geplante Schwangerschaft aus?

    • Benno sagt:

      Hallo Loy. Wir sind keine Ärzte und dürfen solche Hinweise nicht geben. Sofern ich mich nicht täusche ist die aktuelle Lage unbedenklich, wenn du nicht SCHON BEREITS JETZT SCHWANGER BIST. Nimm mich aber bitte nicht beim Wort sondern rede lieber mit einem Arzt. Viele liebe Grüße! Benno

  3. Marcel sagt:

    Hi Benno, danke für die tollen Infos. Ist dasVirus nur für Schwangere gefährlich? Wir haben immer wieder Backpacker die von hier nach Chile, Puerto Rico, etc. gehen und das wäre eine gute Info.

    Liebe Grüße
    Marcel

    • Benno sagt:

      Hi Marcel, sehr gerne! Es sieht momentan so aus als ob das Virus nach wie vor existiert und wohl für Schwangere gefährlich ist. Natürlich dürfen wir hier auf dem Blog keine medizinischen Tipps geben aber ich würde euch empfehlen ZIKA-Gegenden als Schwangere zu vermeiden. Lieber auf Nummer sicher gehen! Liebe Grüße, Benno

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Der Autor:

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