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Enstpannung nach der Eiszeit in Peru

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Lagunillas - PunoDie Kältewelle in den Anden ist deutlich abgeflaut, die Temperaturen sind nachts weiterhin niedrig, aber liegen nicht mehr im Minusbereich (nur noch in der Salzwüste). An der Küste gibt es nachts momentan auch Temperaturen um die 5 Grad. Es scheint als habe der südamerikanische Kontinent einen der kältesten Winter seit Jahren überstanden. Dies allerdings nicht ohne Verluste.

Das am stärksten betroffene Land war Peru, wo 112 Menschen hauptsächlich im Süden des Landes ums Leben kamen. Laut lokalen Medien wurden 67 Einwohner in Arequipa und 45 in Puno getötet, während mehr als 19.000 Fälle von akuten Atemwegsinfektionen bekannt wurden. Insgesamt beläuft sich die Zahl der Kältetoten seit Anfang der Kältewelle  nach Behördenangaben auf über 400 Personen.

In Südperu wurde die nicht ausreichende Gesundheitsversorgung beklagt und Aufforderungen zur schnellen Hilfe durch die Regierung wurden laut, da nicht nur das Leben von Kindern und Erwachsenen betroffen war, sondern zusätzlich auch immer mehr Rinder und andere Nutztiere starben.

Laut lokalen Medien spendeten Privatpersonen und Unternehmen in Lima  32.000 USD – die umgehend in warme Kleidung, Decken und medizinische Versorgung investiert wurden. In vielen südamerikanischen Großstädten wurden Notunterkünfte für Menschen die auf der Straße leben geöffnet. Die Welthungerhilfe half  den Opfern der aktuellen Kältewelle mit rund 100.000 Euro Nothilfe.  Zur Verfügung gestellt wurde ein Großteil der Mittel vom Auswärtigen Amt in Berlin.

Das viSozial Peru Büro hatte bereits am 8. und 9. Juli 2010 seine  Winter-Kampagne in der Region Puno im Rahmen unserer Projekte  in Llachón , Hilata,  Wawawasi  und Santa Maria gestartet. In den Gemeinden wurden für insgesamt 295 Kinder Pakete  mit  warmer Winterkleidung und  Schulmaterialien verteilt. Des Weiteren  hatte viSozial Fleecejacken in den betreuten Projekten am Titicacasee verteilt, die mit großer Dankbarkeit angenommen wurden.

Generell kann gesagt werden, dass es fast jedes Jahr um diese Jahreszeit  eine Kältewelle in Peru gibt. Die Nächte sind definitiv sehr kalt (Minus-Grade am Titicacasee, aber auch das Hochland von Bolivien sind extrem kühl, bis minus 20/25 Grad). Wir möchte Perureisende darauf hinweisen, dass es in den Hotels keine Heizungen gibt. Beispielsweise nur in vereinzelten viComfort Hotels gibt es Heizkörper auf unseren Reisen. Empfehlenswert sind daher eine Mitnahme von Schlafsäcke, die zusätzlich zu Decken genommen werden können.

Anbei eine erweiterte Packliste für diese noch kühleren Tage:

  • Warme Socken
  • Lange Unterwäsche ( Ski-Unterwäsche)
  • Fließpullis
  • Lange Unterhemden
  • Warme Schuhe
  • Winddichte Jacken
  • Warme Hosen
  • Mehr warme als sommerliche Kleidung mitnehmen
  • Schlafsäcke (z.B. Comfort-Bereich ca. -5/0 bis 10 Grad, je nachdem wie empfindlich man ist)
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