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Die spinnen, die Bogotaner …?!

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72910 - Bogota von obenIn Südamerika gibt es Dinge, von denen man in Deutschland noch nie etwas gehört hat. Lasst mich berichten, welches Ereignis mich besonders beeindruckt hat und warum ich heute zwischen 11 und 13 Uhr nicht arbeiten kann. In der 8-Millionen Metropole Bogota findet mal eben ein Erdbeben-Simulationstag statt! Habt ihr diesen Begriff eben zum ersten Mal gehört? Den Bewohnern Bogotas soll beigebracht werden, wie man sich vor, während und nach einem Beben verhalten sollte. Das Programm, das bei uns im Hausflur hängt, ist beeindruckend:

Um 11 Uhr werden in ganz Bogota die Sirenen ertönen und die Menschen sollen beginnen ALLE Gebäude zu verlassen – 8 Millionen Menschen auf der Straße?!

Dann folgen die Simulationen:

– In den Bergen im Osten Bogotas werden Menschen „ausgesetzt“, um zu simulieren, sie seien in Panik verloren. Feuerwehrmänner sollen sie retten.

– Mehrere Gebäude werden gesprengt, um Rettungs- und Suchmaßnahmen in den Trümmern eines zusammengestürzten Gebäudes zu proben.

Erdbeben Simulation 1

Quelle: martigar

– Strom, Wasser und Gas werden für die gesamte Stadt abgestellt

– Auch Handynetze werden (außer der Notrufnummer) nicht funktionieren

– Präsident Alvaro Uribe wird für diese Zeit den Ausnahmezustand erklären, damit alle Rettungs- und Sicherheitseinheiten außnahmslos funktionieren

– Im höchsten Gebäude der Stadt, dem Torre Colpatria, werden Menschen mit Hubschraubern und Seilen „gerettet“. In weiteren hohen Gebäuden wird simuliert, dass die Fahrstühle nicht funktionieren und alle Menschen über die Stufen evakuiert werden müssen.

– Am Flughafen wird ein vor 3 Jahren ausgemustertes Flugzeug der Linie Avianca in Flammen gesetzt, um auch hier die Rettung der Menschen und das Löschen des Flugzeuges zu proben.

– Auf der Umgehungsstraße Bogotas wird ein Verkehrschaos mit umgefallenem Tiertransporter und verletzten und toten Menschen simuliert.

– Auf den Verbindungsstraßen Richtung Süden werden ebenfalls Unfälle „stattfinden“, hier sind es mit Sand beladenen LKWs und kaputten Wasserleitungen.

Erdbeben Simulation 2

Quelle: martigar

– Auf dem Weg aus der Stadt heraus Richtung Osten wird die Evakuation von Verkehrstunneln geübt.

Was das die Stadt wohl gekostet hat? Was meint ihr – spinnen die Bogotaner?

Kennt ihr ähnliche Geschichten? Berichtet uns davon! Ich bin gespannt!

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7 Antworten auf “Die spinnen, die Bogotaner …?!”

  1. Andrea sagt:

    Hi Nicole,
    ich find es Klasse.
    Könnten sich andere Länder mal eine Scheibe abschneiden.
    Alleine die ganze Organisation.
    Wenn alles so funktioniert, Respekt.
    Grüße nach Kolumbien.
    Andrea

  2. Janine sagt:

    Hi Nicole,

    also ich finde das echt super!!!
    Das so etwas gemacht wird habe ich noch nie gehört.
    Ich hoffe, dass das auch alles so klappt wie gewollt.
    Ist auf jeden Fall eine gute Sache die Menschen auf so einen „ernstfall“ vorzubereiten.
    Wäre gut wenn es so etwas auch in anderen Orten geben würde.

    liebe Grüße
    Janine

  3. Nicole sagt:

    Hallo Andrea und Janina,
    danke für eure Kommentare. Noch eine Std. – dann ist es soweit. Ich bin wirklich sehr gespannt. Ich persönlich bin der Meinung, dass das Geld, was dafür aufgewendet wird, an anderer Stelle besser eingesetzt werden könnte. Denn den Ernstfall bei einem starken Erdbeben kann man mMn nicht simulieren. Alleine der Verlust für die Handyanbieter, der anfällt, wenn sie 2 Std. den Service abstellen, muss riesig sein.
    Ich werde euch dann später berichten 😉
    Liebe Grüße aus der verrückten Stadt Bogota
    Nicole

  4. Nicole sagt:

    Wie langweilig! Bei geschlossenem Fenster höre ich hier im Norden Bogotas nicht einmal die Sirenen! Das gilt alles anscheinend nur fürs Zentrum der Stadt, denn hier funktioniert alles: Strom, Gas, Wasser….
    Komisch, dass sie alle Leute – auch hier im Norden – so verrückt gemacht haben. Mal schauen, was es heute abend in den Nachrichten gibt 😉

  5. Andrea sagt:

    Nicht traurig sein Nicole,
    meistens kommt es anders als man denkt.
    Aber das wäre schon eine beachtliche Leistung gewesen. Vielleicht tut sich ja noch etwas…?
    Ich werde wohl nächstes Jahr nach Kolumbien kommen. Dann sehen wir uns sicher.
    Schöne Grüße bis dahin, oder auch bis zum nächsten Sommerfest.
    Andrea

  6. Monika sagt:

    Hola Nicole,
    hast du alles gut überstanden ?
    Ich weiß nicht recht, was ich zu dieser Aktion sagen soll, einerseits finde ich es okay, einen Notfall zu üben, andererseits glaube ich, dass man einen solchen Notfall nie authentisch genug simulieren kann. Klar, das ist alles auch teuer und das Geld fehlt bestimmt an anderen Stellen. Aber wir sollten den Kolumbianern ihren guten Willen zur Bewältigung von Katastrophen anrechnen.
    Gruß
    Moni

  7. Janine sagt:

    Hi Nicole,

    ja stimmt schon, dass man das Geld sicherlich besser einsetzen könnte. Aber wenn sie schon so eine Übung machen, sollte sie für alle sein. Andererseits, wäre dann noch mehr Geld „verschwendet“ worden.
    Aber ganz umsonst war es doch sicherlich auch nicht….?

    wir sehen uns ja dann bestimmt am Sommerfest!?
    liebe Grüße Janine

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