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Erhitzte Gemüter wegen Indiana Jones

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Der letzte Woche angelaufene Kinofilm „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ sorgte in Deutschland für glückliche Gemüter der Fans und volle Kinosäle. Jedoch sorgte es in Peru für Empörung. So spielt ein Großteil des Films in Peru wie z. B. der Nazca-Wüste oder dem Dschungel, allerdings vermischte Star-Regisseur Steven Spielberg Elemente der mexikanischen mit der peruanischen Kultur. So stellte er beispielsweise die mexikanische Pyramide Chichén Itzá in den peruanischen Urwald.

Der Film zeigt, wie mexikanische Maya-Kämpfer Quechua (die indigene Sprache der Inkas) sprechend durch den peruanischen Dschungel streifen. „Das ist eine Barbarei“ beschwerte sich Hugo Neyra, Direktor der peruanischen Nationalbibliothek. Noch heute sprechen mehr als acht Millionen Menschen in Peru Quechua. Es ist also keine tote Sprache, die im Film verwechselt wird. Professor Jürgen Golte, Experte für Altamerikanistik der Freien Universität Berlin verglich „Das ist so, als ob in einem Film Wikinger Spanisch sprechen würden“.

Historiker Manuel Burga kommentierte „Auch wenn es sich um einen Spielfilm handelt, sind viele Angaben einfach falsch“. Man bittet darum, dass zukünftig diese Art von Fehlern vermieden wird, indem man die Drehbücher von Experten prüfen lässt.

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