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Ein Erlebnisbericht: Highlights meiner Galapagos Kreuzfahrt

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Haben Sie schon einmal aus der Unterwasserperspektive beobachtet wie ein Pelikan sein Futter fängt? Oder über den Kraterrand eines Vulkans geblickt? Einen Seelöwen beim Vertreiben ungebetener Konkurrenten beobachtet? Oder einen Leguan niesen sehen? Nein?

Dann begleiten Sie mich mit der „Angelito“ auf eine unvergessliche Galapagos-Kreuzfahrt!

Angelito

Auf der Yacht „Angelito“ werden wir bereits erwartet

Ankunft auf den Galapagos Inseln
Schon am ersten Tag wird mir klar: Galapagos ist ein ganz besonderes Fleckchen Erde, an dem die Uhren noch anders ticken. Natürlich bin ich nicht zuletzt hergekommen um die einzigartige Pflanzen- und Tiervielfalt der Inseln zu erleben.  Also passe ich  mich – mit der Hilfe unserer erfahrenen Nationalpark-Führerin Maja – ihrem Rhythmus an. Zeitweise geht es im Schneckentempo durch die Natur. Und es wirkt! Leguane, Bussarde und Seelöwen lassen sich von unserer Anwesenheit nicht im Geringsten aus der Ruhe bringen und stehen uns Tag für Tag für unzählige Fotos Modell. Meine Highlights dieser Tour möchte ich gern mit Ihnen teilen.

Angelito Gruppenschild

Seelöwen-Kolonie auf Santa Cruz/Seymour
Ich denke ich spreche für die Gruppe wenn ich sage, dass der Besuch der Seelöwenkolonie einen bleibenden Eindruck bei uns hinterlassen hat. Es ist einfach etwas komplett anderes, diese Geschöpfe in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben. Das Fehlen von Gitterstäben und Wassergräben, wie sie im Zoo üblich sind, erlaubt einen viel unmittelbareren Kontakt. Natürlich ist es auch hier unabdingbar einen gewissen Mindestabstand einzuhalten, was aufgrund der Neugier vorallem der jüngeren Seelöwen nicht immer einfach war.

Gruppe mit Seelöwe

Janine mit Selöwe

Wessen Neugier ist wohl größer? Unsere oder die des Seelöwenjungen?

Dank Majas fachkundigem Auge (sie hat den höchsten Ausbildungsgrad, den man als Nationalpark-Guide auf Galapagos erreichen kann) wurden wir auch Zeuge von ganz besonderen Szenen. Als am Himmel mehrere Fregattvögel über einer Stelle der Kolonie kreisten, meinte sie, dass an diesem Ort wohl gerade ein Seelöwen-Junges geboren sei, dessen Plazenta diese Vögel anlockt. Also gingen wir vorsichtig nachschauen. Und sie hatte Recht! Zwei Seelöwen-Damen hatten gerade jeweils einen Nachkömmling zur Welt gebracht. Es gab jedoch einen tragischen Unterschied zwischen beiden Szenen. Während die eine frisch gebackene Mama ihr Junges behütete und säugte, lag die andere Seelöwin völlig erschöpft anderthalb Meter entfernt von ihrem Jungen, das verzweifelt an einem Stein nach Milch suchte. Ja, auch das ist manchmal der Lauf der Natur. Schweren Herzens musste ich akzeptieren, dass wir hier durch ein Eingreifen weder Mutter noch Kind  helfen würden. Nachdenklich kehrte ich mit den anderen um und hoffte, dass beide doch noch von allein zueinander finden würden.

Seelöwenmutter mit Jungem

Eine Seelöwen-Dame säugt ihr Junges und ignoriert mich und meine Kamera demonstrativ

Meerleguane auf Fernandina
Am Nachmittag wartet Fenandina auf mich..nein, das ist kein lokaler Guide (wir sind mit Maja ja auch bestens versorgt), sondern eine weitere Insel. Sie ist vorallem bekannt für die Vielzahl an Meerleguanen, die hier ihr Zuhause haben. Sie heben sich optisch kaum von den Lavasteinen ab, auf denen sie sich – alle der Sonne zugewandt- aufwärmen. Wir müssen daher beim Laufen genau vor unsere Füße schauen um nicht auf einen die regungslosen Pflanzenfresser zu treten. Ab und an werden wir von einem Wasserspritzer getroffen. Nein, die Leguane spucken uns nicht an. Sie „niesen“ lediglich das Salzwasser aus, dass sie während ihrer Tauchgänge im Meer aufgenommen haben. Das erinnert mich irgendwie an mich, wenn Salzwasser oben in meinen Schnorchel gelaufen ist…. Apropos Schnorcheln…

Meerleguane auf Fernandina

Meerleguane tarnen sich auf Lavagestein

Schnorcheln an der Teufelskrone
Viele von uns kamen als Schnorchel-Anfänger und gingen als Schnorchel-Fans. Als bekennende Frostbeule wage ich mich – wie einige meiner ebenfalls Kälte-empfindlichen Reisefreunde – ausschließlich mit einem Neopren-Anzug ausgestattet ins 14 Grad kalte Wasser des Pazifiks. Kaum eingetaucht möchte ich am liebsten wieder ins Beiboot klettern….viiiiel zu kalt. Doch nach den ersten Zügen und einem Blick durch meine Taucherbrille Richtung Meeresgrund kennt meine Begeisterung keine Grenzen mehr. Ich weiß nicht wo ich zuerst hinschauen soll. Fisch-Schwärme in allen Farben, tellergroße Seesterne, Meeresschildkröten, Rochen und sogar ein Weisspitzen-Riffhai schwimmen zum Greifen nah an mir vorbei. Auch meine Mit-Schnorchler zeigen unter Wasser immer wieder ganz aufgeregt in verschiedene Richtungen. Die Seelöwen scheint unser Besuch zu amüsieren, sie tauchen direkt über, neben und unter uns.

Teufelskrone Galapagos

Die berühmte Teufelskrone und mittendrin das weiße Beiboot der Angelito

Und dann passiert es: Direkt vor mir schießt eine Rakete ins Meer…und kommt zurück?! Nein, es ist ein….ein Pelikan?? Tatsächlich. Er hatte wohl aus aus der Luft einen Fisch im Wasser erspäht und sich den jetzt im Steilflug geschnappt. Eine atemberaubende Unterwasser-Szene. Völlig durchgefroren aber total glücklich über unsere Eindrücke kehren wir zurück zum Schiff, wo die Angelito-Crew uns schon erwartet. Wir werden mit extra großen Badetüchern und frisch gekochtem heißen Kakao empfangen. Da meint es jemand sehr gut mit uns, muchísimas gracias!! Nun freue ich mich auf eine warme Dusche.

Schnorcheln Galapagos

Gut ausgerüstet und voller Vorfreude geht’s mit dem Beiboot zur Teufelskrone

Der Kraterrand von Sierra Negra
Heute besteigen wir einen Vulkan…na gut, ein Stück werden wir mit einem Kleinbus gefahren. An der Nationalpark-Rangerstation ist dann aber Schluss. Von hier aus führt nur ein kleiner Trampelpfad bergauf. Immer wieder halten wir kurz inne und lauschen den Erklärungen von Maja, die uns alles Wissenswerte über Flora und Fauna erklärt. Dank der kurze Pausen schaffen wir alle den Aufstieg ohne jegliche Probleme.  Oben angekommen, springt Maja vor Freude in die Luft. Den Grund erfahren wir direkt: der Krater ist nicht – wie so oft – wolkenverhangen, sondern in seiner ganzen Ausdehnung zu bestaunen. Wir freuen uns, lassen uns zufrieden nieder und genießen diesen beeindruckenden Anblick.

Janine Sierra Negra

Dank wolkenfreiem Himmel habe ich freie Sicht auf den Krater des Vulkans Sierra Negra

Die Crew der Angelito
Ich habe mit den Menschen, die mich in dieser Kreuzfahrt-Woche umgeben haben besonderes Glück gehabt. Nicht nur dank meiner super sympathischen, stets gut gelaunten und hilfsbereiten Gruppe war das Leben auf begrenztem Raum immer lustig. Auch unsere Schweizer Frohnatur Maja mit ihrem unerschöpflichen Wissen über die Inseln und die uns liebevoll umsorgende Angelito- Crew haben die Galapagos Kreuzfahrt zu einem unvergesslich schönen Erlebnis gemacht. Nur ungern gehe ich von Bord…und daher sage ich auch nicht „adiós“, sondern „hasta luego“!

Angelito Crew 2011

Die Crew der extra weihnachtlich geschmückten Angelito

Waren Sie schon einmal auf den Galapagos Inseln? Was hat Sie dort besonders fasziniert? Berichten Sie uns von Ihren Erfahrungen, wir freuen uns auf Ihren Kommentar!

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7 Antworten auf “Ein Erlebnisbericht: Highlights meiner Galapagos Kreuzfahrt”

  1. Adolf Bauer sagt:

    Der Bericht über unsere Galapagos ist einfach
    Spitzenklasse Danke Janine!!
    Adi + Helgard

  2. Hans Schmid sagt:

    Ich beglückwünsche Janine zu Ihrem Guide und beneide sie darum. Wir waren am 16. 12. 2011 mit einer Gruppe auf Seymour Norte. Dem Hintergrund des Fotos nach bei der selben Seelöwenkolonie. Unser Guide bekam leider einen Tobsuchtsanfall wenn wir nur einen Schritt außerhalb des Weges waren. Mit den Tieren auf Tuchfühlung zu kommen wie auf Deinen Fotos, war unmöglich! Es ist schade, dass es diesbezüglich scheinbar keinen einheitlichen Standards gibt!

  3. Janine sagt:

    Hallo Adi+Helgard,

    vielen Dank, es freut mich sehr, dass euch der Bericht gefällt. 🙂 Es war ja auch eine Spitzenklasse Woche mit euch. Ganz liebe Grüße!!

  4. Janine sagt:

    Hallo Hans,

    ja, mit Maja als Guide haben wir es wirklich gut getroffen. Allerdings hat auch sie stets darauf geachtet, dass wir die markierten Wege auf den Inseln unter keinen Umständen verlassen. Dazu ist sie, wie ihre Kollegen auch, als Nationalpark-Guide auf Galapagos schließlich verpflichtet. Diesbezüglich gibt es also tatsächlich sehr strenge Regeln und Standards. Die Nähe zu den Tieren konnten wir nur da genießen, wo sie von sich aus auf uns zukamen. Angefasst haben wir selbstverständlich keines der Tiere! Ich hoffe, Galapagos war für dich trotzdem ein unvergessliches Erlebnis? Was hat dich am meisten beeindruckt?

  5. johanna voss-jungh sagt:

    Hallo Janine,
    hat Spass gemacht, Deinen Bericht zu lesen! Besonders mein Mann hat sich gefreut: er hat endlich ein Photo von mir auf Galapagos!
    Liebe Grüsse
    Johanna

  6. Janine sagt:

    Hallo Johanna,

    wie schön von dir zu hören! Ich habe eine ganze Reihe Fotos, auf denen auch du mit drauf bist. Wenn du sie haben möchtest, schreib mir einfach eine Email und ich sende sie dir gern zu! Herzliche Grüße

  7. johanna voss-jungh sagt:

    Hallo Janine,die o.a. mail Adresse ist gut.
    Freue mich auf die Bilder.
    Liebe Grüsse, auch an Patrick,
    Johanna

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