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Wo Sie die Iguazu Wasserfälle am schönsten erleben

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iguazu_abcd-480-92830Südamerika ist ein Kontinent von riesigen Ausmaßen, mit den verschiedensten klimatischen und geografischen Bedingungen. Glücklicherweise ist das Überwinden solch großer Distanzen heutzutage kein Problem mehr. Dank der Erfindung des Flugzeuges ist es möglich, innerhalb von knapp zwei Stunden die 1600 km zu überwinden, die Buenos Aires von der Stadt Puerto Iguazu trennen.

Bei der Landung auf dem kleinen Flughafen der Stadt bremst zunächst die überall spürbare hohe Luftfeuchtigkeit den Tatendrang des Reisenden. Gegenüber des Hostels sieht man nichts außer Urwald am Rand des Weges, sattes, undurchdringliches Grün, voller Leben. In dieser Gegend ist es unbedingt empfehlenswert, eine Unterkunft mit Swimmingpool und Klimaanlage zu buchen, denn die Tage können fast das ganze Jahr über sehr heiß und feucht werden und ohne solch eine Unterkunft kann der Aufenthalt zu einem unangenehmen und anstrengenden Erlebnis werden.

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Foto: Adam Reeder

Es ist empfehlenswert, sehr zeitig zum Nationalpark Iguazu aufzubrechen, um die noch angenehm kühlen Morgenstunden zu nutzen. Nach der Bezahlung des Eintrittes und mit der Karte des Parks in der Hand, kann man an verschiedenen Punkten seinen Ausflug beginnen. Die längste Strecke ist der etwa 7 Kilometer lange Macucos-Weg. Auf dem wilden Pfad können Sie Kapuzineräffchen beim Schwingen von Ast zu Ast beobachten, Schmetterlinge in allen Farben und Formen bewundern, Riesenameisen und Spinnen in Ihren Netzen bestaunen, die von Zeit zu Zeit am Wegesrand in den Bäumen glitzern. Die dichtbewaldete Wegstrecke endet an einem Aussichtspunkt mit Wasserfall. Hier können Sie tauchen gehen und sich die Wassermassen auf den Körper prasseln lassen. Badekleidung und Sonnenschutz gehören zur Grundausstattung bei diesen Ausflügen.

Auf dem Rückweg zum zivilisierten Teil des Parkes – denn auf dieser Strecke gibt es weder Toiletten noch Geschäfte –  können Sie ein paar Snacks kaufen, die allerdings ziemlich teuer sind, so dass es besser ist, vorab Lebensmittel im Supermarkt zu besorgen. Anschließend können Sie den kleinen Zug zum “Garganta del Diablo” nehmen. Der sogenannte Teufelsschlund ist hier ohne Zweifel der spektakulärste Wasserfall.

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Wenn Sie am folgenden Tag beschließen, weiter durch den Park zu reisen, bezahlen Sie nur die Hälfte des Eintrittspreises, weil es der zweite Besuchstag in Folge ist. In der Regel sind der große und kleine Rundweg an bestimmten Stellen ziemlich überlaufen, wie zum Beispiel am Wasserfall Ramirez, an den man sehr nah herangehen und die Energie dieses gewaltigen Wasserstroms spüren kann. Wandert man weiter gemütlichen Schrittes, kann man die frechen Schmetterlinge und sympathischen Nasenbären fotografieren, die wirken, als ob sie für das anwesende Publikum schauspielern.

Eine der am meisten beworbenen Touren ist der “B-P Tag” (Brasilien und Paraguay). Sie können speziell für diesen Ausflug ein Auto mieten und einen Führer buchen. Sie gelangen zunächst zum Nationalpark Foz do Iguazu, von wo Sie direkt vom Eingang aus in Richtung des besten Panoramablicks des Parks aufbrechen können. Hier kann man in Ruhe die wunderbare Aussicht auf die Wasserfälle genießen. Der größte Teil der Wasserfälle befindet sich auf argentinischer Seite, folglich sieht man sie besser von Brasilien aus. Nach einer halben Stunde wird die Fußgängerbrücke bevölkert von Menschen sein, dann haben Sie die Panoramabilder schon in Ruhe aufnehmen können.

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Nach dem Parkbesuch geht die Tour weiter über den Staudamm von Itaipu, der als künstlicher Wasserfall von Paraguay gilt. Es gibt eine Busführung mit Guide und Zwischenstopp, bei dem begeisterte Ingenieure Fotos schießen können. Sogar eine eigens für den Staudamm entwickelte Präsentation kann in einem riesigen Kinosaal angeschaut werden.

Die Tour führt weiter durch die Stadt Ciudad del Este und über ihren Markt, auf dem sowohl Markenkleidung als auch technische Geräte verkauft werden, die sich manchmal als Schnäppchen, manchmal aber auch als Fälschung herausstellen.

Zum Schluss ist ein Besuch an den Grenzsteinen des Dreiländerecks empfehlenswert. Hier kann man rästeln, warum Brasilien und Argentinien die selben spitz zulaufenden Grenzsteine haben und der von Paraguay eher einem Turron, einer typischen Süßigkeit aus Nougat, ähnelt.

Ein letzter Tipp, bevor Sie Abschied von der Region des Iguazu nehmen, ist der geführte Besuch im Güira Oga, einem Vogelhaus in Guarani, ca. 12 km abseits der Route gelegen. Es handelt sich um eine Auffangstation für einheimische Tiere, die durch den Menschen gezähmt, gefangen oder verletzt wurden. Hier können Sie  bei einem 1 ½ stündigen Rundgang alle Tiere beobachten, die sie im Park nicht zu Gesicht bekommen haben, etwas über ihre Verhaltensweisen lernen und sich den Grausamkeiten bewusst werden, die durch den Menschen begangen werden, um solch exotische Arten zu verkaufen, als Haustier zu halten oder mit der Waffe im Wald zu jagen.

Der Region des Rio Iguazu bietet kontrastreiches, feuchtheißes und belebendes Reisen. Haben Sie bereits Ihre eigenen Erlebnisse gemacht und möchten darüber erzählen? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare.

Originaltext Spanisch: Daniela Wehrendt

Übersetzung ins Deutsche: Reni Kulosa

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