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Ernährung in Venezuela gesichert

22. Okt 2008Allgemein 0 Kommentare

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Der Vertreter der Welternährungsorganisation (FAO) in Venezuela, Francisco Roberto Arias, bestätigt der Regierung in Venezuela die Erfolge der Agrarpolitik. In den vergangenen 10 Jahren wurden einige Maßnahmen ergriffen um die Probleme im gesamten Bereich der Ernährungssicherheit zu bewältigen. Die Strategie der Regierung stellt die Nahrungsmittelkrise ins Zentrum der politischen Überlegungen.

Laut Arias gibt es für die Probleme in Venezuela zwei Hauptursachen. Zum einen die Abwanderung der Bevölkerung aus ländlichen Gebieten in die Städte. Zum anderen die Vernachlässigung der Landwirtschaft durch vergangene Staatsführungen. Der Irrglaube, daß Importe billiger seien als heimische Produktion führte in Venezuela – wie auch in einigen anderen südamerikanischen Staaten – zu einer Abhängigkeit von Importen.

Die Preiskontrolle bei Nahrungsmitteln wird von Arias – entgegen der Meinung von Medien und Politikern im Land – positiv bewertet. Die Maßnahme sei interessant weil die heimischen Produzenten dadurch nicht behindert werden und die Bevölkerung zugleich den Zugang zu den Naturalien gewährleistet bekommt.

In Venezuela werden seit Jahren kleine und mittelständische Agrarunternehmen unterstützt. Landwirtschaftliche Produzenten bekommen bei der Gründung von Kooperativen staatliche Hilfen. Außerdem werden im Land Traktoren in einem Joint Venture zwischen Venezuela und dem Iran produziert. Auch der Warenverkehr mit angrenzenden Staaten wird gefördert.

In den 90-er Jahren wurden noch über 80% der in Venezuela konsumierten Lebensmittel – meißt aus den USA – importiert.

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