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viventura für Sie vor Ort: Geheimtipps für Ihren Osterinsel-Besuch

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moai_headerDie Osterinsel oder von ihren Bewohnern auch Rapa Nui genannt liegt als kleines Dreieck mitten im Pazifischen Ozean, 3599km entfernt vom südamerikanischen Kontinent. Vor allem ist die Osterinsel durch die riesigen Steinfiguren Moai bekannt geworden, die sich auf der ganzen Insel verteilen. viventura ist persönlich! Deswegen haben wir uns für Sie aufgemacht, um die Osterinsel zu erkunden. Was gibt es zu sehen? Welche Orte sind besonders mystisch? Was hat es mit den Moai auf sich?

Der Rapa Nui Nationalpark, seit 1995 als UNESCO Weltkulturerbe gelistet, beinhaltet einige der spannensten Orte, die Sie auf alle Fälle besuchen sollten:

1. Rano Raraku: 400 Moai an einem einzigen Ort!
Unser Blick schweift über die Landschaft: Auf sanften, grünen Hügeln stehen etwa 400 Moai, die durchschnittlich 5m-großen Steinriesen, die ein Symbol für die Osterinsel geworden sind. Kein einziger gleicht dem anderen, denn jeder ist anders verziert. Nach der Geschichte der Rapa Nui, der Bewohner der Osterinsel, konnten die Moai gehen und sind so überall auf der Insel zu finden. Rano Raraku ist ein Kratersee eines 100m hohen, erloschenen Vulkans. Von hier haben wir eine gute Aussicht auf den Großteil der Insel. Dieser sagenumwobene Ort ist gleichzeitig auch die Stätte, wo der Legende nach die Moai gemeißelt wurden.

Rano_Raraku

2. Badestrand Anakena

Die Sonne strahlt, der blaue Himmel mit luftig wattigen Wolken, der schneeweiße Sandstrand mit türkisblauem Wasser laden zum Verweilen ein. Der Anakena Strand ist einer von zwei traumhaften Badestränden der Osterinsel. Palmenblätter wehen im Wind und einige Besucher finden vollkommene Ruhe an diesem Traumstrand. Beruhigt vom Rauschen der Wellen dösen Sonnenanbeter vor sich hin. Auch hier treffen wir unsere ständigen Begleiter, die Moai an. Mit dem Rücken zum Meer gerichtet, stehen sie auf einem Grashügel, als ob sie über die Strandbesucher wachen würden. Übrigens: Alle Moai (außer an einer Stelle der Insel) sind mit dem Rücken zum Meer ausgerichtet.

anakena

3. Kratersee „Rano Kau“ mit Zeremoniendorf „Orongo“

Mit einem kleinen Bus geht es zum erloschenen Vulkan Rano Kau. Auf der Fahrt halten wir an zwei Aussichtspunkten, von denen wir eine beeindruckende Aussicht über die ganze Insel mit ihrer Hauptstadt Hanga Roa haben. Der Kratersee ist mit moosähnlichen Pflanzen bedeckt, die wie kleine Inseln auf ihm schwimmen. Von diesem See können wir ganze 550 archäologische Stätten zu Fuß oder bequemer per Auto erreichen.

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Kratersee Rano Kau

Weiter geht es zu einer geschichtsträchtigen Kultstätte: dem Zeremoniendorf Orongo. Orongo heißt wörtlich übersetzt „Ort des Gesandten“. 50 Steinhäuser liegen vor uns und wir lauschen gespannt unserem Guide, der über die Geschichte des Ortes erzählt. Hier wurde einst der wichtigste Wettkampf abgehalten:  Der Wettkampf beinhaltete das erste Schwalbenei der Saison (Vogelmannkult) von der nahen Nachbarinsel Motu Nui zu sammeln, zurück nach Rapa Nui zu schwimmen und die Klippen des Rano Kau hinauf zu klettern zum Zeremoniendorf Orongo. Der Wettkampfgewinner wurde zum Tangata Manu (Vogelmann, basierend auf dem Vogelmannkult) gekürt. Die Bewohner sind stolz auf ihre Vorfahren und Traditionen, die auch noch heute durchaus gelebt werden.


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v.l.n.r.: Nachbarinsel Motu Nui (Ei), Zeremoniendorf Orongo

4. Ahu Tongariki: 15 Moai, für viele DAS Highlight
Ahu sind Steinplattformen oder Altäre auf denen die Moai stehen. Die meisten Ahu befinden sich in Küstennähe, parallel zum Meeresufer oder astronomisch ausgerichtet. Der Ahu Tongariki ist mit 200m Länge der größte und beeindruckendste Ahu. Ganze 15 Moai finden wir hier. Nachdem eine große Flutwelle die Moai 1960 weggespült hat, wurden sie in den 90er Jahren wieder von chilenischen Archäologen aufgebaut.

Tipp: Den Ahu Tongariki bei Sonnenuntergang besichtigen – eine einzigartige, mystische Erfahrung.

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5. Traditionell: Tanzshow der Rapa Nui

Am dritten Abend unseres Osterinsel-Aufenthaltes wird es musikalisch: Wir besuchen eine traditionelle Tanzaufführung der Rapa Nui. Mit weißen Federn geschmückte Frauen und Männer, zugegeben wenig bekleidet, tanzen zu traditionellen Rhythmen. Oft spiegeln die Tänze Geschichten wieder, vor allem Liebesbeziehungen oder Kriegstänze. Ein Spektakel für Augen und Ohren, schauen Sie doch einmal rein:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=eBdzBtwIPDo&feature=related[/youtube]

Vor der Tanzshow wurde uns noch ein köstliches Abendessen der Rapa Nui serviert. In heißer Erde wird verschiedenes Gemüse, Hühnchen, Fisch und Fleisch sowie die Süßkartoffel, die auf Rapa Nui oft zu den Gerichten gereicht wird, gegart.

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Typisches Essen zubereitet in der heißen Erde

6. Ahu Akivi: Sieben weitere Moai, aber doch ganz anders

Die Rapa Nui glauben, dass dieser Ahu für den Zweck gemeißelt wurde, die Bewohner der Osterinsel an ihre Wurzeln zu erinnern. Sieben Moai stehen hier, die einzigen die mit ihren Gesichtern ins weite Meer blicken. Der Legende nach repräsentieren diese sieben Moai die sieben Forscher, die der erste Stammeskönig der Insel, Hotu Matu’a, nach Rapa Nui sandte. Die Forscher sollten die Tauglichkeit der Insel für seinen Stamm überprüfen.

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7. Hanga Roa
Das gemütliche und einzige Dörfchen Hanga Roa bietet seinen Besuchern eine Vielzahl an Freizeitaktivitäten. Hier gibt es Bars, gemütliche Cafés, gute Restaurants sowie Souvenirläden. Es können auch Tauchausflüge und Reittouren bei lokalen Anbietern gebucht werden. Pferde gibt es auf der Osterinsel übrigens eine ganze Menge. Von Hanga Roa Bay können Sie gemütlich 10 Min. zu Fuß zum Ahu Tahai spazieren, einem wichtigen politischen Zentrum des Stammes der Marama, dem Ahu Tahai, laufen. Hier steht der einzige Moai, der noch die typische, aus rotem Vulkangestein gmeißelte Kopfbedeckung „pukao“ trägt. Auch ist dieser Moai der einzige mit aufgemalten Augen.

viventura empfiehlt: Besuch des anthropologischen Museums „Padre Sebastian Englert“. Der deutsche Missionar Sebastian Englert, erlernte die Sprache der Rapa Nui und schrieb ihre Sagen und Legenden auf. Er arbeitete in den 30er Jahren bis zu seinem Tod als Priester auf der Osterinsel und setzte sich für den Erhalt der Moai ein.

Sonntags-Tipp: Besuch der Messe in der katholischen Kirche um 09:00 Uhr. Sie wird auf rapanui gesungen und auf Spanisch sowie Englisch übersetzt.

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v.l.n.r.: Hanga Roa Bay, Ahu Tahai mit typischer Kopfbedeckung

Waren Sie schon einmal auf der Osterinsel oder planen Sie einen Besuch? Was hat Ihnen besonders gefallen oder am meisten beeindruckt? Waren Sie genauso von der Magie dieser Insel gefesselt wie ich? Schreiben Sie uns!

Herzlichen Dank an Martin Kerner für die Bereitstellung seiner Fotos!

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