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Bolivien - Einweihung eines Heimatmuseums

Von Maria 13.01.11 02:11

MusikantenokolaNach nunmehr zwei Jahren gemeinschaftlicher Arbeit, konnten wir am Donnerstag, den 25. November 2010 mit großem Stolz unser Werk betrachten: Mit vielen geladenen Gästen und den Einwohnern der Stadt Santiago de Okola eröffneten wir das gemeinschaftliche Schulmuseum der Stadt. Damit möchten wir Besuchern wie auch Anwohnern und örtlichen Studenten einen Einblick in das Leben, die Kultur und die Lebensform am Ufer des Titicaca-Sees geben.

Eine nicht genutzte Aula der wichtigsten Schule der Stadt schien ein geeigneter Ort, um das Projekt zu verwirklichen. Mit der Unterstützung verschiedener Organisationen gelang den Gemeindemitgliedern Schritt für Schritt die Renovierung der Aula.

Eine große Hilfe hierbei war vor allem die Zusammenarbeit mit der Organisation Ucodep, die sich der touristische Entwicklung in ländlichen Gebieten widmen und für das Museum die Möblierung und Beleuchtung finanzierte.

Der härteste Tag war wohl der Tag vor der Eröffnung. Die Zeit war knapp und es war noch viel zu tun. Alle arbeiteten Hand in Hand um die gespendeten Stücke angemessen zu präsentieren. Während die einen noch Ausstellungsstücke mit Namen versahen, brachten andere das Museumsschild an. Einige Jungs der Sekundärstufe erstellten am letzten Tag vor der Eröffnung ein Modell der Gemeinde. Aus Pappmaché formten sie nicht nur die Hügel, die die Stadt umgeben,sondern sogar den “schlafenden Drachen”, das felsige Merkmal Santiago de Okolas.

Als am Morgen der Eröffnung der Bus mit den Gästen vor fuhr, war alles gerade rechtzeitig fertig. Einige Repräsentanten von Reiseagenturen, Hotels, Sprachschulen und anderen Organisationen waren der Einladung gefolgt und die Schüler empfingen sie mit einer kleinen Zeremonie, die Poesie und Tanz beinhaltete. Zusammen sangen sie die Nationalhymne während die bolivianische Flagge gehisst wurde.

Nach der Museumsbesichtigung machten wir einen Spaziergang bis hin zum Strand am Ufer des Titicaca-Sees. Am anschließenden Mittagessen nahm sogar der Bürgermeister teil.

EssenOkola

Die Bürger von Santiago de Okola sind nun stolze Besitzer eines Museums, dass die Gemeinde nicht nur um die Attraktion an sich bereichert, sondern um die Gewissheit, dies in gemeinschaftlicher Arbeit geschaffen zu haben. Dies soll auch den Jugendlichen die Vielfalt dieses besonderen Ortes vor Augen führen und somit vielleicht bewirken, dass einige nicht in die großen Städte abwandern, sondern ihre Loyalität zu ihrer Heimat bekunden und ihre Zukunft nun in Santiago de Okola sehen.

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