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Mehlschlacht statt Kamelle – Karneval in Ecuador

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Kumm loss mer fiere… so habe ich mich als rheinisches Mädsche immer auf Karneval eingestimmt. Die Karnevalstage habe ich an Weiberfastnacht mit meinen Freundinnen mit einem traditionellen Sektfrühstück eingeläutet und dann ab ins närrische Treiben von Kölle. Kölsche Lieder und kölsches Bier bis zum Rosenmontag, wer Ausdauer hatte, konnte auch noch am Dienstag feiern, denn am Aschermittwoch ist ja bekanntlich alles vorbei. Als ich dann das erste Mal Karneval im fernen Südamerika verbringen sollte habe ich mich richtig gefreut, denn man sagte mir: Der Karneval wird den ganzen Februar gefeiert, vom ersten bis zum letzten Tag. Alle Achtung dachte ich, das nenne ich Ausdauer. Darüber hatte ich ganz vergessen zu fragen, wie man denn Karneval hier feiert.

Gelernt habe ich das dann, als ich vom Bus nach Hause ging und mir eine Wasserbombe an den Rücken klatschte. Da standen ein paar Kinder an der Ecke, in der Hand einen Eimer gefüllt mit Wasserbomben und die wurden auf alles geschmissen, was sich bewegte. Es regte sich aber keiner auf, also hab ich das auch besser mal sein gelassen. Meine Freunde erklärten mir dann, dass das ja der Karneval sei. „Du musst halt etwas aufpassen in den Strassen, aber vor allem auf dem Land, da wird auch gerne ein Wassereimer oder Wasserpistolen genommen“, meinten sie. Und dann, an den offiziellen Karnevalstagen, die bei uns auch gefeiert werden, steigert sich das ganze noch, in dem sich die Karnvelsjecken gegenseitig mit Mehl oder Farben oder Schaum aus der Sprühdose einschmieren. Diese Schlachten dauern den ganzen Tag über, egal ob am warmen Strand oder im kühlen Bergland.

Es gibt natürlich auch den berühmten Karneval in Rio, Brasilien und in Oruro, Bolivien sowie traditionelle Paraden mit tollen Kostümen in vielen Städten und Dörfern. Doch zumindest habe ich diese Mehlschlachten nun schon in Ecuador, Peru und Bolivien gesehen – Karneval ganz südamerikanisch eben. Verstanden habe ich den Sinn dahinter aber immer noch nicht. Dann verkleide ich mich lieber als Katze oder Cowgirl. Macht mehr Sinn oder? 😉

Weitere Eindrücke aus Peru und Ecuador können Sie sich hier anschauen: Impressionen aus Peru und Ecuador.

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Eine Antwort auf “Mehlschlacht statt Kamelle – Karneval in Ecuador”

  1. Kristina sagt:

    Hi,
    ja, ich hab das auch gelesen, als ich Cajamarca war. Das war grad die Zeit, aber selber was abbbekommen hab ich nicht.
    Ich meine, jeder hat eben sein eigenes Verständnis von dem, was ausgelassen feiern heißt :o)

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Der Autor:

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