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Kolumbiens Menschen – La Linea

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Durch Kolumbien zu reisen erinnert immer noch an Garcia Marquez´ Welten. Es gibt nichts, was es nicht gibt und die betroffenen Menschen machen darin ihr Leben. Geschichten die darauf warten erzählt zu werden.

So wie die John Jairos und seiner Familie. Sein Stiefvater gehört zu den so genannten „Niños de la Linea – Kinder der Linea“. Vor einigen Jahren wurden diese Kinder in Deutschland bekannt, als über ein Dokumentarfilm über ihr Leben an einer der verkehrsreichsten Straßen Kolumbiens, „La Linea“, berichtete.

Der Film zeigte, wie diese Kinder auf ihren Seifenkisten den Berg hinab rasten, abenteuerlich zwischen den Lkws kurvten und Ersatzteile fuhren, die von einem liegen gebliebenen Lkw benötigt wurde. Damit verdienten sich diese Kinder etwas Geld. Mittlerweile sind viele dieser Kinder erwachsen und haben ihre eigenen Kinder.

Während ihrer Reise durch Kolumbien lernte nun unsere letzte viActive Gruppe John Jairo und seine Familie kennen. Wir sahen am Straßenrand eine dieser Seifenkisten stehen, die liebevoll und sehr künstlerisch eine LKW-Fassade angebaut bekommen hatte. Vor dem Bretterverbau, in dem sie wohnen, waren eine Frau und vier Kinder, die spielten und die Sonne genossen. Wie es sich herausstellte waren es John Jairo, seine Mutter und drei seiner sieben Geschwister.

John Jairo führte uns zu der Seifenkiste, hinter der wir noch eine zweite entdeckten. „Heute nutzen wir sie entweder um Holz zu holen oder wenn wir unsere Familienausflüge machen.“ Erklärte er uns. Er wohne nun seit 7 Jahren auf der „Linea“, seit dem seine Mutter zu seinem jetzigen Stiefvater hinaus gezogen ist. Seinen leiblichen Vater sehe er jeden Freitag in Cajamarca, dem Ort wo er zur Schule gehe. Er ginge nun in die fünfte Stufe und sein Lieblingsfach sei Mathe.

Auch John Jairos Mutter erzählte uns von ihrem Leben, dass sie nun seit sieben Jahren hier oben in den kalten Höhen wohne. Das Leben sei nicht einfach sagte sie, aber sie sei dankbar, weil ihre Kinder gesund seien, ihr Mann immer Arbeit fände und ihre Familie viel Unterstützung von den Lkw- und Busfahrern, die regelmäßig die Strecke befahren, bekämen. So würden z.B. viele von ihnen die Kinder in die Schule mitfahren oder von dort bringen.

An jenem Tag durften wir John Jairo einen Stück seines Weges fahren. Die Einfachheit und Zufriedenheit dieser Menschen und ihre gelebte Solidarität hat uns sehr beeindruckt.

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